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Dräger Messstrategie

Katastrophenschutzübung in Gaal

Am Samstag, 29. April, waren über 110 Feuerwehrmänner und -frauen mit mehr als 20 Fahrzeugen bei einer Katastrophenschutzübung in der Gemeinde Gaal im Einsatz. Die einzelnen Szenarien der Übung wurden dabei im Raum der Gemeinde Gaal durchgeführt. Über Tagen starke Schneeschmelze und beginnende Niederschläge mit eingelagerten schweren Gewitter und orkanarten Sturmböen. Dies war die Ausgangslage über eine den ganzen Tag andauernde Katastrophenschutzübung  in der Murtaler Gemeinde.

Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehren Bischoffeld, Seckau, Sachendorf, Apfelberg, Spielberg, Knittelfeld, Betriebsfeuerwehr ATB Spielberg und Flatschach als sie ihre „Einsatzbefehle“ vom Einsatzleiter, Hauptbrandinspektor Andreas Hopf erhielten. So mussten die Wehren aus Seckau und Sachendorf beispielsweise sich als erster den Weg, der von umgestürzten Bäumen verlegt war, mit Motorsägen freischneiden. In der Zwischenzeit errichtete die Feuerwehr Bischoffeld einen Wall mit Sandsäcken um dass Hochwasser im Raum Schattenberg in ein unbewohntes Gebiet zu lenken.

Wenige Augenblicke später erfolgten die Einsatzbefehle für die Feuerwehren Spielberg, Knittelfeld, Betriebsfeuerwehr ATB Spielberg und Flatschach. Im Bereich Schattenberg/Gaalerhof kam es zu einem Hangrutsch, wobei 15 Touristen evakuiert werden mussten. Der Hang wurde mit Planen gegen ein mögliches weiteres Abrutschen gesichert. Um die Entwicklung zu beobachten, wurden von den Einsatzkräften sogenannte Hangspione positioniert und vorbehaltlich wurden Teile der Gemeinde evakuiert. Der Krisenstab organisierte für die evakuierten Bewohner dabei Unterkünfte. 

Im Bereich der Schattenbergbrücke kam es durch tonnenschwere Baumstämme zu einer schwerwiegenden Verklausung. Hier wurde versucht, mittels Wechselladefahrzeug die Verklausung zu lösen. Im Bereich einer Schottergrube musste eine Person, die mit einem Fuß unter mehreren Holzstämmen eingeklemmt war, mittels Hebekissen befreit werden, schildert Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Andreas Hopf. Um die Informationsflut aus den verschiedenen Einsatzabschnitten koordinieren zu können wurde ein eigener Führungsstab eingerichtet.  Als Unterstützung des Einsatzstabes der im Rüsthaus Bischoffeld seine Arbeit aufnahm, kam das Einsatzleitfahrzeug der Feuerwehr Apfelberg zum tragen.

In der Zwischenzeit haben sich zahlreiche Ehrengäste und Übungsbeobachter in den Hallen der der Feuerwehr Bischoffeld eingefunden, wo um 14:30 im Sitzungssaal der Gemeinde eine Pressekonferenz stattfand. Begrüßt werden konnte dabei Bürgermeister Friedrich Fledl, Vizebürgermeister Peter Hopf, Bereichsfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Erwin Grangl, Brandrat Harald Pöchtrager, Abschnittsbrandinspektor Andreas Stürzl sowie sämtliche Mitarbeiter der Gemeinde Gaal.

Nachdem die letzte Schadenslage – ein abgedecktes Wohnhaus – abgearbeitet war, konnte auch der Bereichsführungsstab seine Arbeit abschließen.  Eine positive Bilanz zogen nach Abschluss der Übung die Verantwortlichen. So etwa der Gaaler Bürgermeister Friedrich Fledl. „Der ausgearbeitete Katastrophenschutzplan für die Gemeinde Gaal hat bestens funktioniert sodass wir im Falle des Falles guten Schutz für die Bevölkerung geben können“.  Auf Erfahrung aus vergangen Großveranstaltungen und Unwetterkatastrophen konnte bei dieser Übung zurückgegriffen werden, sodass die Feuerwehren aus dem Bereich Knittelfeld für solche Einsätze gerüstet sind, erklärte der Knittelfelder Bereichskommandant, Oberbrandrat Erwin Grangl, am Ende dieser Übung.

 

Thomas Zeiler

http://www.bfvkf.steiermark.at

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