Die Unwetter von Ende Oktober sind Geschichte, wenn auch die Auswirkungen mancherorts noch immer und leider noch lange zu spüren sein werden. 234 Freiwillige Feuerwehren standen bei den Unwettereinsätzen vom 28. Oktober bis zum 1. November bei rund 1000 Einsätzen mit über 4000 Feuerwehrleuten ehrenamtlich im Einsatz. Die Einsatzschwerpunkte der Freiwilligen Feuerwehren lagen in Innichen bei den Überschwemmungen der Drau, dem Hochwasser an der Etsch bei Branzoll und Neumarkt, dem Hochwasser am Eisack bei Klausen, sowie bei den zahlreichen umgestürzten Bäumen im Eggental bzw. am Karerpass. Die meisten Feuerwehren mussten wegen Erdrutschen, Bäumen auf Straßen, Steinschlägen, Sturmschäden sowie Überschwemmungen bei Gebäuden, Straßen oder Unterführungen ausrücken.

Während der Unwetter wurden von den Freiwilligen Feuerwehren alle 9 Bezirkseinsatzzentralen besetzt und von dort aus Einsätze im Bezirk koordiniert. Die Landeseinsatzzentrale der Freiwilligen Feuerwehren in Vilpian wurde ebenfalls besetzt und hat die eintreffenden Lagemeldungen aus den 9 Bezirken an das Lagezentrum der Berufsfeuerwehr in Bozen weitergeleitet. Auch der Hochwasserdienst an Etsch und Eisack sowie Kontrollfahrten wurden von den Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt.

Tödlicher Unfall: Beim schweren Unwetter verunglückte der zweifache Familienvater Giovanni Costa von der FF Campill/Gadertal während eines nächtlichen Einsatzes auf tragische Weise tödlich. Spenden: www.menschen-helfen.it/de

Südtiroler Kräfte halfen auch in benachbarten Gemeinden Venetiens wie die Feuerwehren aus Abtei in Arabba.

Es zeigte sich einmalmehr, dass das Ehrenamt eine unbezahlbare Stütze unserer Gesellschaft ist. Auch die nachbarschaftliche Hilfe zwischen den Feuerwehren im Land beweist den außerordentlich guten Zusammenhalt unter Südtirols Feuerwehren.

www.lfvbz.it

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