Um 16:30 Uhr, am Silvestertag 2018, wurde die Freiwillige Feuerwehr Sollenau zu einem Flurbrand auf der Großmittler Straße bei der Ortstafel Sollenau alarmiert. Am vermeintlichen Einsatzort angekommen wurde alles aber nur kein Brand entdeckt. Nach Rückfragen bei der BAZ Wiener Neustadt erfolgte eine neue Einsatzadresse, beim Industriegebiet Sollenau an der Blumauer Straße. Hier konnte ein Feuerschein, im militärischen Sperrgebiet, auf der Schießbahn des ARWT ausgemacht werden.Unverzüglich wurde um 16:45 Uhr die örtlich zuständige Feuerwehr Haschendorf alarmiert und gleichzeitig Kontakt mit der Wache des ARWT aufgenommen zur Verständigung eines Sicherheitsoffizier (SiO). Auf der Schießbahn, wie auch auf fast im gesamten Sperrgebiet, ist mit dem Vorhandensein von militärischen Sprengmittel bzw. Blindgänger zu rechnen. Ein befahren und aktive Brandbekämpfung ist dadurch erst nach entsprechender Erkundung und Beurteilung möglich.   

Nach eintreffen der FF Haschendorf wurde gemeinsam mit der FF Sollenau eine versperrte Zufahrt zur Brandfläche geöffnet. Vor Ort wurde vorerst ein Brandschutz für ein dem Brand angrenzenden Gebäude aufgebaut und die Erkundung, Bewertung und Freigabe durch den SiO  abgewartet. Nach Freigabe durch den SiO wurde die ca. 1,5ha große Brandfläche, mit fünf Tanklöschfahrzeugen,  in einem umfassenden Löschangriff rasch abgelöscht. Eine abschließende Kontrolle mit den Wärmebildkameras bestätigte den Erfolg der Löschmaßnahmen.   Nach knapp zwei Stunden konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden und dem kommenden Jahreswechsel entgegengeblickt werden.

eingesetzte Kräfte

FF Haschendorf

FF Sollenau

SiO ARWT

Brände auf der Schießbahn bzw. am angrenzenden GÜPL Großmittel sind für die Feuerwehr Haschendorf, aber auch den angrenzenden Feuerwehren keine Seltenheit. Mehrmals im Jahr erfolgen Alarmierungen zu Flurbränden aber auch, heuer sogar mehrmals, zu Bränden in den Waldgebieten. Immer wieder kommt es dabei zu thermischen Umsetzungen von Munitionsteilen oder kommen alte Blindgänger zu tage.

Um so wichtiger ist die Erkundung und Beurteilung der Lage bevor es tatsächlich zu einer Brandbekämpfung kommen kann. Das Gebiet ist nicht umsonst ein militärisches Sperrgebiet mit einem absoluten Betretungserbot. Ein Betretungsverbot das eingehalten werden sollte.

Schlögl Eduard, VI

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