Am Samstag, den 21.10.2017, veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Hirtenberg eine Einsatzübung für die Feuerwehren Hirtenberg und Enzesfeld.  Einerseits wurde das Zusammenarbeiten der beiden Feuerwehren trainiert, andererseits sollten die im Einsatzstehenden jungen Mitglieder im Rahmen der Übung Praxiserfahrungen sammeln.  Unter dem Alarmstichwort „T2 – Verkehrsunfall zwischen 2 Fahrzeugen, mind. eine eingeklemmte Person“, rückten die beiden Wehren gleichzeitig nach dem Funkspruch durch Übungsleiter LM Christian Linsbichler zur Übungsadresse aus.  Nachdem sich der Einsatzleiter des erst eintreffenden Rüstlöschfahrzeuges aus Hirtenberg ein Bild der Lage verschaffte, war relativ schnell klar das die vorhandenen Einsatzkräfte auf der einen Seite den bereits brennenden PKW (ohne Fahrzeuginsassen) zuerst mit einem Atemschutztrupp unter der Hilfe der Schnelleingriffseinrichtung löschen mussten, wobei sie in weiterer Folge durch einen Atemschutztrupp der FF Enzesfeld unter Vornahme eines Schaumrohrers unterstützt wurden.

Parallel dazu begannen die nachkommenden Kräfte mit der Personenbefreiung aus dem zweiten Unfallfahrzeug. Dies passierte in gewohnt guter Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren aus Enzesfeld und Hirtenberg mit dem hydraulischen Rettungssatz.

Auch hier durften die jungen Kameraden üben und das selbstständige Arbeiten mit Spreitzer und Schere probieren. Durch lautes Schreien wegen der angenommenen Schmerzen der verletzten und eingeklemmten Person, konnte ein sehr realistisches Übungsszenario dargestellt werden!

Die Anfangs unklaren Aussagen von Zeugen über die Personenanzahl im Unfallwrack bestanden, wurden vom Einsatzleiter einige Einsatzkräfte abgezogen und mit Hilfe der Wärmebildkamera auf die Suche nach einer vermissten Person geschickt. Dies stellte sich jedoch nach kurzer Zeit Gott sei Dank als Falschmeldung heraus.

Zusammengefasst kann man sagen, dass das Hauptaugenmerk auf viele verschiedene Szenarien gerichtet war. So war der Einsatzleiter mit der Koordinierung der Einsatzkräfte voll ausgelastet und konnte so gemeinsam mit den jeweiligen Fahrzeugkommandanten und deren Mannschaften sämtliche Aufgabenstellungen ab arbeiten.

Nachdem der PKW gelöscht war und auch die verletzte eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug befreit wurde, war die Einsatzübung nach ca. einer Stunde beendet.

In der anschließenden Übungsnachbesprechung wurden alle Einzelheiten nochmals zusammengefasst und gemeinsam mit dem Unterabschnittskommandanten HBI Franz-Xaver Wallisch besprochen.

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