Warenkorb

 x 

Ihr Warenkorb ist noch leer.

Wer ist online

Aktuell sind 233 Gäste und keine Mitglieder online

Werbung

Dräger Messstrategie

Großbrand in Traun

Diese exzellente Fotogalerie stammt von Florian Kollmann.

Anfangs zu einem Brandverdacht durch eine Rauchentwicklung alarmiert, hat sich die Lage für unsere Einsatzkräfte rasch dramatisch zugespitzt. Bei der ersten Erkundung stellte man einen Brand im Bereich eines Aufzugsschachtes fest, dieser konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Das Feuer breitete sich jedoch unaufhaltsam durch die Zwischendeckenkonstruktion aus, eine Schüttung aus Styropor. Es folgte eine Durchzündung und offene Flammen loderten bereits aus dem Dachbereich. Der Innenangriff wurde per Rückzug unterbrochen, die Kräfte am Außenangriff entsprechend umgestellt und verstärkt.

Zudem wurde die Alarmstufe 2 ausgelöst und somit weitere Feuerwehren nachalarmiert. Schnell stand jedoch der komplette Dachbereich des Gebäudekomplexes in Vollbrand. Drei eingesetzte Drehleitern und etliche Löschleitungen pumpten dazu tausende Liter Löschwasser auf die meterhoch lodernden Flammen. Sehr starker Wind und Kälte erschwerten die Einsatzmaßnahmen zusätzlich, für die völlig durchnässten Einsatzkräfte kein leichtes Unterfangen. Nahezu der komplette Dachbereich des Gebäudes und ein großer Lagerbereich sind komplett ausgebrannt und teils eingestürzt. Neun Feuerwehren (FF Traun, BTF Feurstein, FF Pasching, FF Hörsching, FF Leonding, FF Hart, FF Marchtrenk, BF Linz, BTF Nettingsdorfer Papierfabrik) sowie Polizei und Rotes Kreuz standen mit insgesamt rund 150 Einsatzkräften im Großeinsatz. Ebenso an der Einsatzstelle Bürgermeister Ing. Scharinger, AFK/BFK, Energieversorger, Wasserwerk, Pressevertreter und vor allem auch der KatZug des Roten Kreuzes Leonding, der heiße Verpflegung bereit stellte. Während der Anfangsphase der Löscharbeiten war die Bundesstraße 1 aufgrund der starken Rauchentwicklung und Löschleitungen gesperrt, die Einsatzstelle wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Die Löscharbeiten dauerten rund acht Stunden, die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Vormittagsstunden um etwa 09:00 Uhr. Im Zuge des Einsatzes wurde ein Feuerwehrmann durch geborstenes Glas leicht verletzt. Personen waren zum Zeitpunkt des Brandes keine in Gefahr, die Anwohner im Bereich rund um den Brandort wurden aufgrund der Rauchentwicklung von der Polizei angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Kräften für die beispiellose Unterstützung und Zusammenarbeit!

Polizei:

Die Brandstelle wurde am 13. November 2017 vom Sachverständigen der Brandverhütungsstelle in Beisein von Beamten der Brandgruppe des Landeskriminalamtes Oberösterreich untersucht. Dabei konnte festgestellt werden, dass der Brand im Liftschacht ausgebrochen ist. Eine genaue Brandursache konnte bis dato nicht gefunden werden, dazu sind noch weitere Untersuchungen erforderlich. Zurzeit liegen jedoch keine Hinweise für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandverursachung vor. Ein Großteil des Betriebsgebäudes wurde vernichtet und das Objekt kann bis auf weiteres nicht genützt werden. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.


Großbrand in Traun – Nachtrag
Bezirk Linz-Land

Aus bisher unbekannter Ursache kam es in einem Firmengebäude in Traun – St. Martin am 12. November 2017 gegen 17:40 Uhr zu einem Brand. Der Brand breitete sich über den Liftschacht zur Decke aus. Trotz sofort eingeleiteter Löschversuche der Feuerwehr Traun und Feuerwehren aus dem Umland konnte ein Vollbrand nicht verhindert werden. Es entstand ein Schaden in bislang unbekannter Höhe. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom Landeskriminalamt Oberösterreich - Brand übernommen.

Presseaussendung
vom 13.11.2017, 16:12 Uhr

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

http://www.feuerwehr-traun.at

Das aktuelle Heft

Neu: Heft 6/2017
 
84cover6 17
 
 

Suche

Werbung

Anmeldung für Abonnenten

nur mit gültigem Jahresabo möglich

Copyright © 2015 feuerwehrobjektiv.at