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Vorarlberg: Bilanz 2017

27 Feuerwehrleute pro Einsatz im freiwilligen Dienst  + 2,32 % bzw. ein Plus von 41 bei Brandeinsätzen

+ 7,33 % bzw. ein Plus von 181 technischen Einsätzen -  2,9 MIO Euro „freiwillige Einsatzdienstleistung“

 „Die Bilanz 2017 zeigt gegenüber dem Vorjahr eine leichte Zunahme, sowohl bei Brand- (+ 41) als auch bei den technischen Einsätzen (+181).
Im August mit 484 Gesamteinsätzen waren unsere Feuerwehrleute am meisten gefordert“, sagt Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter.Leider kamen für zwei Menschen die Hilfe der freiwilligen Feuerwehr zu spät, bedauert der Landesfeuerwehrinspektor.

 

„Wenn wir einen tieferen Blick in die Zahlen der Statistik vornehmen, erkennen wir, dass im Jänner mit 191 Brandeinsätzen und im September mit 352 technischen Einsätzen gleichfalls zwei Monate als „Einsatzintensiv“ zu bezeichnen sind“, hält der Landesfeuerwehrinspektor weiter fest.

 

Besonders in Erinnerung geblieben sind im Jahr 2017 die Großbrände in landwirtschaftlichen Anwesen. Gerade bei diesen Ereignissen zeigt sich wie wichtig die Zusammenarbeit der Feuerwehren über die Gemeindegrenzen hinaus ist. Nur mit einem hohen Personal- und Materialeinsatz können solche Großbrände erfolgreich bekämpft werden.

 

„Nicht nur Feuerwehreinsätze stehen in der Bilanz 2017. Vom zeitlichen Gesamtaufwand verursachen diese rund 20%, der überwiegende Aufwand an Zeit investieren die Feuerwehren in Ausbildung, Technische Ausrüstung – deren Wartung sowie Verwaltungsaufgaben“, verweist der Landesfeuerwehrinspektor auch auf diese sehr wichtigen Aufgaben.

„Die Qualität an Sicherheit erfordert ein sehr großes persönliches Engagement unserer freiwilligen Feuerwehrleute. Neben diesem Engagement helfen Land und Gemeinden mit einer guten finanziellen Ausstattung für das notwendige Werkzeug.

An Alle die einen Beitrag für ein sicheres Land Vorarlberg leisten gilt mein aufrichtiger Dank, denn diese Leistungen, egal in welcher Form und Ausprägung, sind für mich nicht selbstverständlich“, stellt der Landesfeuerwehrinspektor abschließend fest.

 

In Geldwert dargestellt weisen allein die Einsatzstunden – somit reine Personalkosten - einen Wert von rund 2,9 MIO EURO aus (gerechnet mit einem Stundenlohn von EURO 40,--).

 

Die Statistik im Detail (in Klammer die Vergleichszahlen des Vorjahres):

Brandeinsätze

Die Gesamtsumme von 1812 (1771) Brandeinsätzen ergibt sich aus
den 957 (852) tatsächlichen Bränden
262 (282) Fehlalarmen von Brandmeldeanlagen (das sind Alarme aufgrund technischer Probleme von Brandmeldeanlagen)

557 (579) Täuschungsalarmen (das sind Alarme bei denen die Brandmeldeanlagen infolge anderer Einwirkungen als Brandrauch ausgelöst haben)

18 (29) böswillige Alarme (das sind Alarmierungen die infolge einer missbräuchlichen Verwendung des Notrufes ausgelöst wurden)

16 (29) Fehlalarme (das sind Alarmierungen bei denen sich die Notrufmeldung im Nachhinein als Fehlalarmierung herausgestellt hat)

Die Summe all dieser Fehlalarme bedeutet 2,3 x Fehlalarme pro Tag.

Die Monate Jänner (191) und August (177) waren dabei die stärksten Monate bei den Brandeinsätzen

 

Technische Einsätze

2651 (2470) Technische Einsätze im Jahr 2017 bedeuten ein Plus von 181 technischen Einsätzen.

Die Zunahme ist auf vermehrte Einsätze bei Sturm/Unwetter und Starkregen sowie bei Straßen- und Kanalreinigungsarbeiten zurückzuführen.

Der Monat September mit 352 Einsätzen war dabei eindeutig der stärkste Einsatzmonat

 

Rückfragehinweis

Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter

0664/6255187

Fotocredit

Götzis Brand Bauernhof – Foto: Dietmar Mathis., Landesfeuerwehrverband

Dornbirn Baum auf Haus (Sturmeinsatz) – Foto: Dietmar Mathis, Landesfeuerwehrverband

Für jede redaktionelle Berücksichtigung unseres Beitrags sind wir im Namen unserer 9235 freiwilligen Feuerwehrmitglieder dankbar.

Schöne Grüße aus der Florianistraße in Feldkirch sendet

Günther Watzenegger

Grüscht si, zemma helfa, nit lugg lo – Die Freiwilligen Feuerwehren in Vorarlberg
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