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REAS 2017

Gleich zwei heftige Gewitterzellen forderten mehrere Feuerwehreinsätze

Gleich zweimal zog eine massive Gewitterzelle am gestrigen Sonntag dem 09. Juli bzw. in den Nachstunden auf den heutigen Montag dem 10. Juli 2017 über den Großraum von der Bezirkshauptstadt Baden und bescherte zahlreiche Einsätze für unsere Feuerwehrleute. Kurz zuvor angekündigt mit aufkommenden Windböen, gefolgt mit heftigen Donner, unzähligen Blitzen, verdunkelte sich der Himmel in den Nachmittagsstunden zum ersten Mal und öffnete seine Pforte. Sintflutartige Wassermassen gingen in Folge über Teile des Bezirks Baden nieder. Am heftigsten war davon direkt das Stadtgebiet Baden betroffen. Aber auch in umliegenden Gemeinden wie Bad Vöslau, Pfaffstätten, Traiskirchen, Sooß, Trumau, Oberwaltersdorf, Leobersdorf und Heiligenkreuz mussten Feuerwehreinsatzkräfte zu Unwettereinsätze ausrücken.

Großteils waren es überflute Straßenzüge, Unterführungen und kleinere Vermurungen, sowie mehrere Wassereinbrüche in Gebäude oder Garagen, die von der Bevölkerung über Feuerwehrnotruf 122 bei der Bezirksalarmzentrale Baden angezeigt wurden. Im Stadtgebiet von Baden sorgten die massiven Niederschläge gleich zweimal, nach Wassereinbruch ins neue Landesklinikum, für einen stundenlangen kräftezehrenden Feuerwehreinsatz. Bereits gegen 14:30 Uhr und dann gegen 22:30 Uhr waren die Regenfälle so heftig, dass Wasser in den Keller bzw. Untergeschoße des Landesklinikums eindrang. Allein hier standen insgesamt 6 Feuerwehren (Baden-Leesdorf, FF Baden-Stadt, FF Baden Weikersdorf, FF Möllersdorf, FF Pfaffstätten und FF Traiskirchen) mit etwa 100 freiwillige Feuerwehrleute und 15 Einsatz-Fahrzeugen im Einsatz. Der normale Betrieb des Krankenhauses war davon zum Glück aber nicht betroffen, die Patienten blieben unbehelligt. Die freiwilligen Feuerwehren waren bis etwa 3:00 Uhr mit den Auspumparbeiten beschäftigt.

Nach Mitternacht, gegen ca. 00:50 Uhr, dürfte dann ein Blitzeinschlag ins Dach eines neu errichten Wohnhaues in Trumau einen Brand ausgelöst haben. Als die alarmierten Einsatzkräfte nur wenig später am Einsatzort eintrafen, loderten bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Der Familienvater wurde vom lauten Knistern plötzlich wach, entdeckte den Brand, brachte sofort seine Frau und die Kinder in Sicherheit und alarmierte gleichzeitig die Feuerwehr. Bis zu deren Eintreffen versuchte er mit einem Gartenschlauch die Ausbreitung zu verhindern. Den 4 alarmierten freiwilligen Feuerwehren (Trumau, Oberwaltersdorf, Traiskirchen-Stadt sowie die FF Ebreichsdorf) gelang es unter Atemschutz mit einem Innen- und gleichzeitigen Außenangriff den Brand rasch zu löschen und das weitere Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Hier standen insgesamt 60 freiwillige Feuerwehrleute ca. 2 Stunden lang im Einsatz.

Insgesamt 11 Freiwillige Feuerwehren aus dem Bezirk Baden mussten alleine über 25 Mal nur zu Unwettereinsätze in diesem Zeitraum ausrücken.

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