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Rettungskräfte der Feuerwehr während Rettungseinsatz massiv körperlicher Gewalt ausgesetzt.

"Unsere Einsatzkräfte des Rettungsdienstes der Feuerwehr, die als ihre oberste Aufgabe sehen, einem in Not geratenen und verletzten Jugendlichen zu helfen, körperlich anzugreifen, ist ein nicht hinnehmbarer Vorfall, den ich auf das Schärfste verurteile", sagte Feuerwehr- und Sicherheitsdezernent Markus Frank als bekannt wurde, dass ein Notruf in der Zentralen Leitstelle zu einem verletzten Jugendlichen einen unerwartet äußerst aggressiven Verlauf nahm.

Am vergangenen Sonntagabend erreichte die Leitstelle ein Notruf aus Bornheim von einem Vater, der wegen seines in der Wohnung verletzten Sohnes um medizinische Hilfe ersuchte. Das Gespräch nahm seitens des Anrufers nach Rückfrage zur Verletzungsart des Sohnes einen unerwartet aggressiven und beleidigenden Verlauf, verbunden mit erheblichen Drohungen und weiteren Beleidigungen des Anrufers. Unabhängig davon wurde jedoch umgehend ein Rettungswagen disponiert, jedoch parallel die Polizei aufgrund der geäußerten Drohungen verständigt und zur Einsatzadresse angefordert.
Die eintreffende Rettungswagen-Besatzung stieß vor Ort sofort auf direkte körperliche Gewalt durch den Anrufer und weitere Beteiligte. Trotz sehr schwieriger Lage reagierte die Besatzung besonnen und schaffte es den verletzten jugendlichen Sohn mit seiner Mutter in eine Frankfurter Klinik zu transportieren. Die eingesetzten Rettungskräfte mussten aufgrund der erlittenen körperlichen Gewalt danach zunächst außer Dienst genommen werden, um sich selbst in medizinische Behandlung zu begeben.
Verbale und tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte, seien es Rettungskräfte, Feuerwehrleute oder auch Polizisten, also auf Menschen, die anderen Menschen helfen wollen und für Sicherheit sorgen, durch gewaltbereite Personen, die letztlich die Hilfeleistung erschweren und zudem noch in Kauf nehmen, dass die Einsatzkräfte Verletzungen davontragen, seien völlig inakzeptabel, konstatierte Stadtrat Frank.
Nicht zuletzt habe diese inakzeptable Entwicklung der letzten Jahre zum Erfolg der Bundesratsintiative des Hessischen Innenministers aus 2015 geführt, nach der Anfang dieses Jahres eine gesetzlichen Festschreibung des sogenannten Schutzparagraphen §112 erfolgt ist. Ziel war die Verschärfung des Strafrechts, um Gewalttätern gegen Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste klare Grenzen aufzuzeigen und zu signalisieren, dass derartige Angriffe nicht hinnehmbar sind. Die Branddirektion wird deshalb in Abstimmung mit der ermittelnden Polizeibehörde Strafantrag stellen, um das Verhalten der beteiligten Angreifer am Sonntagabend entsprechend strafrechtlich zu würdigen.
"An dieser Stelle möchte ich aber auch allen Einsatzkräften der Feuerwehr, der Rettungsdienste und der Polizei  außerordentlich Dank sagen und großen Respekt zollen für den besonnenen und engagierten Einsatz, für die Hilfe, die sie immer wieder bereit sind zu leisten und unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit auch leisten. Es ist bemerkenswert, wie professionell und engagiert sich unsere Einsatzkräfte auch in schwierigen Situationen verhalten. Sie gehören zu den Menschen, die unsere Stadt voranbringen und ein Garant für unsere Sicherheit und unser Wohlergehen sind und bleiben", sagte der Sicherheitsdezernent abschließend.
 
Thomas Koch
 
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