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Dräger Messstrategie

Unwettereinsatz FF Bruck an der Leitha

Wie zahlreiche Gemeinden im gesamten Bezirk wurde auch die Bezirkshauptstadt Bruck an der Leitha am 10. August voll von dem großflächigen Unwetter in den frühen Nachtstunden getroffen. Um 21:58 Uhr, als noch heftige Orkanböen und Starkregen herrschten, erfolgte die erste Alarmierung zu einem Sturmschaden am Leithagürtel in der Brucker Innenstadt. Insgesamt waren in den folgenden Stunden 15 technische Einsätze von den Kameraden der Feuerwehr Bruck zu bewältigen. Mehrere Trupps arbeiteten parallel an den verschiedenen Einsatzorten. Kommandant Brandrat Claus Wimmer sorgte für die Koordination und einen reibungslosen Ablauf der einzelnen Szenarien.

 
Auf dem gesamten Gemeindegebiet waren Bäume entwurzelt oder geknickt worden und blockierten die Verkehrswege oder drohten auf die Straße zu stürzen. Der Leithagürtel musste nach der Säuberung der Fahrbahn aufgrund der weiteren Gefährdung komplett gesperrt werden. Es waren außerdem mehrere Dächer innerhalb des Stadtgebiets abgetragen worden, unter anderem von einem Mehrfamilienhaus in einer Wohnsiedlung. Bei diesem fordernden Einsatz waren vier Kameraden mehrere Stunden damit beschäftigt, die losen Dachziegel und den schwer beschädigten Dachstuhl zu entfernen bzw. zu sichern.
Auch das Dach eines Umspannwerks der EVN am Stadtrand von Bruck an der Leitha hatte dem Sturm nicht Stand gehalten. Durch den Regen war ein Kurzschluss entstanden, der einen mehrstündigen Stromausfall in der Stadt verursachte (siehe auch http://noe.orf.at/news/stories/2859898/). Die provisorische Abdeckung der ca. 200 m2 Dachfläche war eine der größten Herausforderungen dieser Nacht, welche die Feuerwehrmitglieder bis in die Morgenstunden beschäftigte. Bei beiden Einsätzen in luftiger Höhe kamen das Drehleiterfahrzeug sowie diverse Mittel zur Absturzsicherung zum Einsatz.
Erst um 5:00 Uhr Früh konnten alle Brucker Kameraden einrücken und mit der Reinigung und Versorgung der Geräte die Einsatzbereitschaft wieder herstellen.
 
Entlang der A4 Ost Autobahn kam es ebenfalls zu erheblichen Behinderungen durch umgestürzte Bäume und herumliegende Äste. Rasch und unbürokratisch war die Freiwillige Feuerwehr Fischamend unterstützend zur Stelle und übernahm die Aufräumarbeiten mit der Asfinag, die auch Schneepflüge einsetzen musste (siehe auch http://noe.orf.at/news/stories/2859898/).
 
Bis zur Beendigung des letztes Einsatzes in der Früh war auch die Bezirksalarmzentrale Bruck besetzt. Aufgrund des hohen Notrufaufkommens während und nach den Unwettern übernahm diese die eingehenden Anrufe und die Alarmierung der einzelnen Feuerwehren. Insgesamt wurden im Bezirk rund 120 Einsätze bearbeitet.
 
Heute, Freitag 11. August, waren bis zum Nachmittag weitere 4 Einsätze zur Beseitigung der Sturmschäden zu verzeichnen. Die Kameraden sind nach wie vor mit dem Freimachen von Verkehrswegen beschäftigt. Der gesetzliche Auftrag sieht für die Freiwilligen Feuerwehren lediglich die Verhinderung und Beseitigung von Gefahren auf öffentlichem Grund vor. Ist keine Gefahr im Verzug, bzw. für Aufräumungsarbeiten auf Privatgrund sind die lokalen Gewerbebetriebe gefordert.
 
Gesamte Einsatzdauer der Feuerwehr Bruck an der Leitha in der Nacht: 7 Stunden
Eingesetzte Kräfte der Feuerwehr Bruck an der Leitha:
12 Mann
1 Rüstlöschfahrzeug RLF-A 2000
1 Tanklöschfahrzeug TLF-A 4000/200
1 Drehleiter DL-K 23/12
1 Versorgungsfahrzeug VF
1 Kommandantenfahrzeug
 
Einsatzleiter Brandrat Claus Wimmer
FM Mag. Susanne Huber

 

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