OÖ/Am 19. Jänner 2018 begann in Mattighofen und Schalchen eine Brandserie, die erst am 30. März 2018 durch die Festnahme der beiden Haupttäter im Alter von 14 und 15 Jahren unmittelbar nach der letzten Brandstiftung auf einen Hochstand sowie gleichzeitigem Versuch eine größere Waldfläche in Brand zu setzen, beendet werden konnte.Ab 23. März 2018 kam es fast täglich zu div. Brandstiftungen an abseits gelegenen Gartenhütten, ua. auch einem Bootshaus, an im Augebiet entlang der Mattig wachsenden Büschen und Sträuchern, Bäumen, Hochständen und Wiesenflächen.
Bei der Tatausführung verwendeten die Beschuldigten diverse Brandbeschleuniger. Dank der feuchten Witterung blieb es bei den in den Wald- und Buschgebieten versuchten Brandstiftungen aber eher bei räumlich begrenzten Bränden, die großteils wieder selbst erloschen. Lediglich der Brand einer trockenen Wiese musste durch die FFW Schalchen und Unterlochen gelöscht werden.

Ein Bootshaus, eine Gartenhütte und ein Jägerstand wurden von den Beschuldigten in Vollbrand gesetzt. Bei der Brandstiftung einer weiteren Gartenhütte erlosch das Feuer wieder von selbst. Dank einer aufmerksamen Zeugin wurde der Brand in einem Kindergarten verhindert. Weiters versuchten die Burschen an mehreren weit auseinandergelegenen Tatorten an Bäumen, in einem Schuppen sowie bei einem Masten Feuer zu legen, welches aber wieder erlosch.
Durch Erhebungs- und Fahndungsmaßnahmen, Hinweisen aus der Bevölkerung sowie konkreter Zeugenaussagen konnten die beiden Haupttäter aus dem Bezirk Braunau am 30. März 2018 festgenommen werden. Im Zuge der Einvernahmen konnte als weiterer Mittäter bei der Brandlegung der Bootshütte ein 14-jähriger Schüler ausgeforscht werden.
Alle drei Beschuldigten werden angezeigt.