Ein Passant hat rasch reagiert, als er eine Person in der Neuen Donau auf der Höhe der Reichsbrücke im Wasser treiben sah und hat sofort die Feuerwehr alarmiert. Aufgrund eines weiteren Notrufs war der exakte Ort zunächst unklar, weshalb die Feuerwehrtaucher das linke Ufer der neuen Donau als auch die Donauinsel auf Seite des Donaustroms ansteuerten. Vorsorglich wurde – wie bei solchen Einsätzen üblich – auch der Wiener Rettungshubschrauber alarmiert.

Sehr bald hat die Besatzung eines Taucherfahrzeuges eine Person einige hundert Meter stromab der Reichsbrücke in der Mitte der Neuen Donau treiben gesehen. Sofort gingen zwei Feuerwehreinsatztaucher ins Wasser und brachten den jungen Mann lebend ans Ufer. Dort wurde er der Berufsrettung Wien zur notfallmedizinischen Versorgung übergeben und in weiterer Folge mit dem Rettungstransportwagen hospitalisiert. Die Rettungsaktion dauerte, dank der raschen Reaktion von Passanten, weniger als 10 Minuten ab dem Zeitpunkt, an dem der Notruf in der Feuerwehrzentrale eingelangt war.

Tipps der Berufsfeuerwehr Wien bei ertrinkenden Personen:

Wenn eine Person untergeht oder nicht mehr auftaucht, zählt jede Sekunde! Deshalb: sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen, möglichst den exakten Unfallort angeben und erst dann mit der selbstständigen Suche beginnen. Dabei aber immer auf die eigene Sicherheit achten. Die Taucher der Berufsfeuerwehr Wien sind binnen weniger Minuten am Einsatzort und haben dann die Chance, untergegangene Personen noch in einem überlebensfähigen Zustand zu finden.

In Zusammenarbeit mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 9 können Wiener Feuerwehrtaucher auch binnen weniger Minuten an allen Gewässern im Einzugsbereich des Hubschraubers in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland als Ergänzung zu den Feuerwehrtauchern der Bundesländer eingeflogen werden.

Was tun, wenn eine Person droht zu ertrinken:
•Geht eine Person unter und taucht nach spätestens einer Minute nicht wieder auf sofort den Feuerwehr-Notruf 122 wählen
•Möglichst genaue Ortsangabe, wo die Person zuletzt gesehen wurde •Einsatzkräfte einweisen oder jemanden damit beauftragen
•Wird eine Person vor dem Eintreffen der Hilfskräfte geborgen, sofort mit Herzdruckmassage beginnen: 100 mal pro Minute mit beiden Händen fest auf den Brustkorb drücken.
Wenn vorhanden, einen Defibrillator einsetzen, nachdem die verunfallte Person abgetrocknet wurde.

Selbstständige Rettungsversuche sollten nur von Personen durchgeführt werden, die eine entsprechende Ausbildung haben bzw. sehr gute Schwimmer sind. Auf alle Fälle auf den Eigenschutz achten!

 

Brandkommissär Ing. Jürgen Figerl Mobil: 0676 8118 68122
www.feuerwehr.wien.at

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