In einem ehemaligen Gasthaus gegenüber des Wiener Zentralfriedhofes brach in der Nacht ein Brand aus. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Wien wurden sofort die ersten Löschleitungen gelegt. Mehrere Atemschutztrupps begannen mit der Suche nach Personen in dem Gebäude und der Brandbekämpfung in dem etwas verwinkelten Gebäudekomplex. Das Feuer hatte sich allerdings bereits stark ausgebreitet, es mussten Kräfte nachalarmiert werden, Alarmstufe 2 wurde ausgerufen. Insgesamt wurden von den Feuerwehrleuten 7 Löschleitungen zur Brandbekämpfung und zum Schutz angrenzender Gebäude eingesetzt. Zwei Löschleitungen versorgten die Wasserwerfer der eingesetzten Drehleitern. In dem Gebäude wurden keine Personen gefunden, die Feuerwehrleute zogen sich aus dem Inneren zurück, da Teile der Deckenkonstruktion einzustürzen drohten und im weiteren Brandverlauf auch einstürzten. Immer wieder flammten Glutnester in der Blechdach-Konstruktion auf. Das Dach wurde mit einer Motorrettungssäge aufgeschnitten und die Glutnester unter Beimischung geringer Mengen an Schaummittel abgelöscht.

Ein Team der Berufsrettung Wien stand zur Sicherheit bereit, verletzt wurde aber niemand. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen. Die Straßenbahnlinie 6 war unterbrochen und die Simmeringer Hauptstraße im Einsatzbereich für mehrere Stunden gesperrt.

Lukas Schauer

: www.feuerwehr.wien.at

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