Die Hauptfeuerwache Villach wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Zauchen und der örtlich zuständigen Feuerwehr Landskron zu einem technischen Rettungseinsatz alarmiert.Ein Kind so die Einsatzmeldung sei in einen Brunnenschacht gefallen. Als wir am Einsatzort eintrafen erfuhren wir das schon eine längere Suchaktion seitens der Polizei und anderen Einsatzkräften im Gange war und eigentlich 2 Personen abgängig sein sollen.

Nach kurzer Erkundung erkannten wir am Grund des rund 17 Meter tiefen Brunnenschachtes ein Kleinkind das leise um Hilfe wimmerte. Sofort wurde ein Feuerwehrkamerad mit einem speziellen Rettungsgerät in den rund 1 Meter breiten Schacht hinabgelassen, erläutert HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.Dem Retter Hauptfeuerwehrmann Thomas Prettner gelang es im Schacht das offensichtlich leicht verletzte Kleinkind zu beruhigen und in ein Bergegeschirr zu schnallen. Weiteres meldetet der Retter weitere leblose Person am Grund des Schachtes. Mittels Muskelkraft zogen wir dann zuerst den ca. 5 Jahre alten Buben aus dem 17 Meter tiefen Schacht und übergaben ihn das anwesende Notarztteam. Während der Rettungsaktion kontrollierten wir ständig mit einem Messgerät die Sauerstoffkonzentration am Grund des Brunnens. Der Erwachsene wurde in gleicher Art und Weiße wie das Kind geborgen. Leider konnte der Notarzt nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

Im Auftrag der Polizei wurde dann in weiterer Folge die Unfallstelle abgesperrt und die Schachtöffnung gesichert und verschlossen. Kriminalpolizeilicher Ermittlungen wurden eingeleitet.Im Einsatz standen die oben erwähnten Feuerwehren mit rund 50 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen gemeinsam mit der Bergrettung, Polizei und dem Roten Kreuz Villach.

ÖA Team HFW Villach

www.feuerwehr-villach.at

www.polizei.gv.at: Am 09.04.2018 gegen 19:00 Uhr erstattete eine 40-jährige Frau aus Villach die Anzeige über die Abgängigkeit ihres 5-jährigen Sohnes, der zuletzt gemeinsam mit einem Sozialbetreuer, einem 56-jährgen Mann aus dem Bezirk Villach-Land, im Garten gespielt hatte, die beiden aber nicht auffindbar seinen und sie einen Unfall befürchte.
Nachdem eine örtliche Suchaktion negativ verlief, wurde diese auf die weitere Umgebung ausgeweitet und gemeinsam mit Einsatzkräften der Polizei, Polizeidiensthunden, der Rettungshundestaffel des Samariterbundes sowie mit Unterstützung des Hubschraubers des BM.I durchgeführt.
Gegen 22:00 Uhr konnten die Einsatzkräfte die vermissten Personen in einem im Dickicht des Grundstückes verwachsenen Brunnenschacht entdecken, wobei der Bub ansprechbar war.
Im Zuge der folgenden Bergeaktion, an der ca 50 Einsatzkräfte der alarmierten HFW Villach, FF Landskron und Zauchen sowie 10 Mann der Bergrettung, Rettung und Notärzte im Einsatz standen, konnte der Bub vom Bergeteam der HFW Villach nahezu unverletzt, der Mann jedoch nur noch tot aus dem ca 20 Meter tiefen Brunnenschacht geborgen werden.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen.