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Start Technik Fahrzeuge - Löschfahrzeuge Neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge bei der Feuerwehr München

Neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge bei der Feuerwehr München

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D/Aufgrund des Zustandes und des Alters der Hilfeleistungslöschfahrzeuge (Baujahr 1995) war eine Ersatzbeschaffung notwendig. Zwischenzeitlich sind die Fahrzeuge der alten Generation sehr wartungsintensiv, reparaturbedürftig, unzuverlässig und kostenintensiv geworden. Für die Neukonzeption einer neuen Hilfeleistungslöschfahrzeug-Generation wurde von der Abteilung Technik eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Sie definierten ein Anforderungsprofil das der allgemeinen Entwicklung im Feuerwehrdienst Rechnung tragen kann. Es flossen ergonomische und technische Anforderungen ein, um wieder ein Fahrzeug zu konzipieren das für die nächsten 15 Jahre richtungsweisend sein wird. Nach dem die Arbeitsgruppe ihre Arbeit abgeschlossen hatte wurde das Projekt europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag für die Bau der 58 Fahrzeuge erhielten die Firma Iveco Magirus sowie die Firma Mercedes-Benz. Deutschlandweit einmalig ist, dass Freiwillige Feuerwehr und Berufsfeuerwehr mit identischen Fahrzeugen ausgestattet werden.

Daraus ergeben sich viele Vorteile: in erster Linie die Wirtschaftlichkeit in der Beschaffung, sowie einheitliche Aus- und Fortbildung der Mannschaft. Dies wird auch durch die gleichmäßige Kilometerauslastung und der Austauschbarkeit der Fahrzeuge erreicht. Es handelt sich um HLF 20/16 auf einem Mercedes-Benz Atego Fahrgestell mit einem Einsatzgewicht von 13.000 kg, einen Wendekreis von 14,50 m, mit Straßenantrieb und einer Leistung von 286 PS mit einem automatischen Wandlergetriebe. Die kompakten Gesamtabmessungen mit einer Länge von 7900 mm, einer Breite von 2440 mm und einer Höhe von 3200 mm werden trotz des großen Beladungsumfangs realisiert. Die Geräteunterbringung und -Entnahme ist funktionell, die Kabinengestaltung zweckmäßig.Eine großzügige Verglasung inklusive Dachluke bietet ein angenehmes Raumgefühl. Die Bedienung der Pumpe und der Fahrzeugfunktionen sind sehr übersichtlich. Dies alles ist Serientechnik und damit sehr wirtschaftlich für Unterhalt und Betrieb. Die ersten zwei Prototypen wurden im August 2009 an die Branddirektion ausgeliefert. Diese erprobte die Feuerwehr im Realeinsatz drei Wochen lang auf Herz und Nieren. Anschließend gingen die Fahrzeuge zurück ins Werk um weitere praxisorientierte Detailverbesserungen einzuarbeiten. Bis Dezember 2009 lieferte Iveco Magirus 22 HLF an die MünchnerFeuerwehr, von denen 16 auf die Feuerwachen kommen. Die restlichen sechs dienen als Reserve- und Ausbildungsfahrzeuge. Nach Abschluss der Einweisung werden die Fahrzeuge Anfang April in den Dienst gestellt. Die nächste Serie von 23 HLF wird im Sommer 2010 geliefert. Dann beginnt auch die Auslieferung an die Freiwilligen Feuerwehr München. Die Lieferung der restlichen 13 Fahrzeuge wird für das Frühjahr 2011 erwartet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 20 Mio. €.
 

 

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