• Mediadaten
  • Team
  • Kontakt
  • AGBs
  • Impressum
  • Sitemap

Das unabhängige Fachmagazin

Hauptmenü
  • Startseite
  • Abo-Service
  • Aktuelles
  • Einsätze
    • Brandeinsätze
    • Rettungseinsätze
  • Aus den Feuerwehren
    • Fire Teens
    • biete/suche
    • Ausbildung
  • Downloads
  • FO-Academy
  • Feuerwehren im Blick
  • Suche
  • Der neue Blog
Objektiv Medien Service
  • Folder/Festschrift/Video
  • Projekte/Referenzen
Anmeldung



  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?
  • Registrieren
Webshop
Ecomed Fachverlag Kohlhammer Fachbücher Strahlenschutz-Broschüre Gefahrgut-Helfer Edition FO

Zeige alle Produkte


Erweiterte Suche
Warenkorb zeigen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
Start Technik Geräte Raumprogramm für Feuerwehrhäuser

Raumprogramm für Feuerwehrhäuser

PDF  | | Drucken | |  E-Mail
Der Raumbedarf richtet sich nach den oben genannten Kriterien, ganz wichtig ist die Schaffung einer Platzreserve um unproblematisch das Feuerwehrhaus zu erweitern. Grundsätzlich sind allgemeine Richtlinien der Unfallverhütung zu beachten, um Verletzungen zu vermeiden. Die Türhöhen wären  - als Rücksicht auf größere Kameraden (mit Helm) im „Einsatzbereich“ mit 2,20m  Höhe festzulegen.

Besonderes Augenmerk gilt dem Einsatzablauf: eintreffende Feuerwehrmitglieder müssen das Haus mit dem Auto oder zu Fuß sicher (mit Einblick) erreichen können und dürfen nicht gegen ausrückende Einsatzfahrzeuge in die Halle laufen (eigener Eingang erforderlich)! Auf die Öffnungsrichtungen der Türen ist zu achten (beim Eingang würde die Fluchtrichtung entfallen).

Fahrzeughalle: Hier ist auf eine Tiefe von 12 Metern zu achten. Tore müssen Außenmaße von 3,50x 4,00 Metern aufweisen. Auf eine Abgasabsaugung ist zu achten, wobei unterschiedliche Lösungsvarianten möglich sind.

Werkstätten: hier ist auf eine Trennung, etwa zwischen KFZ, Schlauch und Atemschutzbereich zu achten.

Lagerkapazität prüfen: Was muss untergebracht werden, gibt es evt. ein Katastrophenlager, wie soll die Logistik ablaufen.

Räume für Bekleidung
Ein Umkleiden in der Fahrzeughalle wird in den einschlägigen Richtlinien nun abgelehnt. Eine Garderobe zwischen den Fahrzeugen ist durch Feinstaub, Gase und letztendlich auch die schwankenden Temperaturen (die Fahrzeughalle soll temperiert und nicht geheizt sein) heute schlichtweg nicht mehr Stand der Technik.  Pro Person sind heute ca. 1,2 m2 vorzusehen. Eine Geschlechter-Trennung ist anzustreben.

Eine Schmutzschleuse sorgt für Hygiene: Die Schwarz-Weiss-Trennung beginnt gleich hinter der Fahrzeughalle mit der Stiefelwäsche (samt Trocknungsgebläse) und dem Einwerfen der verschmutzten Oberbekleidung in einen Container. Die feuerwehreigene Waschmaschine oder eine professionelle Reinigung sorgt nun für Sauberkeit. Der mitunter gefährliche Schmutz wird nicht in den Privatbereich „mitgenommen“. Bei „größeren“ Feuerwehren werden dadurch auch Wasch- und Pflegeräume für die Bekleidung vorzusehen sein. Weiters sollte es Waschgelegenheiten für die Mannschaft geben. Für die Garderobe wie auch für das Bekleidungslager gilt ein hoher UV-Schutz, um verschiedenste Materialen, etwa Duroplaste, nicht einem verfrühten Alterungsprozess auszusetzen.

Wohnzimmer: Die Kantine (Florianistüberl, Sozialbereich ...) gehört einfach dazu und ist letztendlich als Garant der Einsatzbereitschaft anzusehen. Wenn es im Feuerwehrtreff gemütlich ist, werden immer Leute im Haus sein bzw. gerne kommen.

Die Schlauchwäsche und –trocknung muss eingeplant werden. Neben den klassischen Schlauchwäschen und der Trocknung im Turm gibt es heute auch platzsparende Varianten wie Schlauchwaschmaschinen bzw. Trockenschränke.

Der Schlauchturm ist dominierendes Bauteil und macht das Objekt schon von weitem als Feuerwehrhaus erkennbar. Er erfüllt drei Funktionen: Schlauchtrocknung, Ausbildung (Retten aus Höhen und Tiefen, Leitern) und Leitstellentechnik (Antennen, Sirene, ...) Der Turm kann optimalerweise als Übungsturm mit den entsprechenden Einrichtungen ausgestattet werden.

Ausbildung und Verwaltung
Zeitgemäße Räumlichkeiten sind auf jeden Fall zu schaffen, optimalerweise finden alle Feuerwehrmitglieder im „Saal“ Platz. Eine gemeinsame Nutzung mit anderen Organisationen ist zu prüfen. Bewährt haben sich mobil abtrennbare Schulungsräume, die dem Platzbedarf angepasst werden können. Die technische Ausstattung von Lehrsaal und Verwaltung erfordert evt. auch die Einplanung eines eigenen Serverraumes.

Bereiche für die Feuerwehrjugend: optimalerweise ein heller und gemütlicher Raum – nicht wie oft gesehen im Keller! Wenn möglich sollte neben dem eigentlichen Jugendraum auch ein Büro für die Betreuer vorgesehen werden.

Keller
Wenn der Bauplatz ausreihend groß ist, kann von einem solchen absehen werden, um die Kosten zu senken. „Zwei zusätzliche Stellplätze in der Halle sind günstiger als ein Keller“, betont Höfer.


Baumaterialien
Die einschlägige Industrie bietet heute interessante und preisgünstige Lösungen (Fertigteile, Leimbinderkonstruktionen, verfüllbare Bauelemente und vieles mehr). Eine professionelle Beratung und Planung kann viel Geld sparen!

Moderne Energiesparmodelle sind auch im Feuerwehrhausbau anzuwenden. Nicht das gesamte Haus muss Zimmertemperatur aufweisen.

Sicherheit und Haustechnik
Sicherheitseinrichtungen sind heute auch Standard: einerseits soll Einbrüchen vorgebeugt werden, andererseits soll das Feuerwehrhaus auch nicht in Flammen aufgehen. Alarmanlagen sind aufgrund des Einsatzaufkommens kaum zu verwirklichen, ein vernünftiges Schließsystem (Keycard, Fingerprint) macht es einem Einbrecher aber schon schwerer – und den Feuerwehrmitgliedern leichter ihre individuell erforderlichen Zugänge zu erhalten. Ab einer gewissen Größe wäre eine Brandmeldeanlage vorzusehen. Eine Notstromversorgung (Außeneinspeisung) ist fix vorzusehen. Der Vorplatz ist mit einer Schrankenanlage auszustatten, um illegales Parken zu vermeiden.
Moderne Haustechnik macht es außerdem möglich, Heizung, Lüftung und Licht individuell zu steuern und auf die Anforderungen (Standby, Veranstaltung oder Alarm) auszurichten. Durch gute Lichtverhältnisse lassen sich auch manche Unfallgefahren von vornherein beseitigen.

Kasten Fluchtwegkennzeichnung
Fluchtwegkennzeichnungen und Absicherung von Stufen oder Unebenheiten müssen auch in einem Feuerwehrhaus – speziell wenn es für öffentliche Veranstaltungen genutzt wird – vorhanden sein. Eine Lösung wären langnachleuchtende Folien wie etwa die 3M Scotchcal Folien Serie VP 1587. Sie leuchtet im Dunkeln (etwa nach Lichtausfall) nach und ist primär konzipiert für Sicherheitsschilder oder Sicherheitsstreifen. Die Folien halten bei Außenbewitterung mindestens 2 Jahre, im Inneneinsatz nahezu unbegrenzt.


 

Copyright © 2010 www.feuerwehrobjektiv.at