• Mediadaten
  • Team
  • Kontakt
  • AGBs
  • Impressum
  • Sitemap

Das unabhängige Fachmagazin

Hauptmenü
  • Startseite
  • Abo-Service
  • Aktuelles
  • Einsätze
    • Brandeinsätze
    • Rettungseinsätze
  • Aus den Feuerwehren
    • Fire Teens
    • biete/suche
    • Ausbildung
  • Downloads
  • FO-Academy
  • Feuerwehren im Blick
  • Suche
  • Der neue Blog
Objektiv Medien Service
  • Folder/Festschrift/Video
  • Projekte/Referenzen
Anmeldung



  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?
  • Registrieren
Webshop
Ecomed Fachverlag Kohlhammer Fachbücher Strahlenschutz-Broschüre Gefahrgut-Helfer Edition FO

Zeige alle Produkte


Erweiterte Suche
Warenkorb zeigen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
Start Technik Atemschutz / Messtechnik Kampf dem Tunnelfeuer - Richtlinie

Kampf dem Tunnelfeuer - Richtlinie

PDF  | | Drucken | |  E-Mail
 Mit Überdrucktechnologie, autarker Energieversorgung und Atemluftregeneration ist ein Tunneleinsatz von sechs Stunden möglich.

Durch Atemluftregeneration Einsatzdauer von 6 Stunden möglich
Sollte es im Tunnel zu einem Zwischenfall kommen, bietet der neue Rettungszug den Einsatzkräften die bestmöglichen Voraussetzungen, auch unter schwierigsten Bedingungen im Tunnel einen Einsatz vornehmen zu können. Das Containersystem bietet Schutz vor Hitze und mit der Überdrucktechnologie kann das Eindringen von Rauch und Gasen verhindert werden. Mannschaft sowie Gerettete können im jeweiligen Rettungszug bis zu sechs Stunden mit Atemluft versorgt werden.

Rettungszug lässt sich in Feuerwehr- und Rettungseinheit trennen
Der Rettungszug besteht aus einer Feuerwehreinheit und einer Rettungseinheit. Die Feuerwehreinheit setzt sich aus Niederflurwaggons, welche mit Feuerwehrfahrzeugen beladen werden können, einem Energie- und Löschmittelcontainer und einem Mannschaftscontainer zusammen. Die Rettungseinheit besteht aus dem Rettungscontainer, welcher einen geschützten Platz für 60 Personen bietet. Zwischen beiden Einheiten befindet sich eine Diesellokomotive, die den Zug antreibt.

Im Einsatz fährt der Zug als Einheit in den Tunnel ein. Im Tunnel kann sich die Rettungseinheit von der Feuerwehreinheit lösen, um zwischen Rettungsplatz vor dem Tunnelportal und Einsatzort im Tunnel zu pendeln und gerettete Personen in Sicherheit zu bringen, während die Feuerwehrkräfte im Tunnel mit einer sicheren Rückzugsmöglichkeit in die Container ihrer Arbeit nachgehen können.

8,4 Mio. Euro für gesamte Containertechnologie
Alleine in die High-Tech-Containerausstattung der Rettungszüge in Spittal und Mallnitz wurden jeweils 1,7 Mio. Euro investiert. Insgesamt werden für die Containerausstattung aller fünf Züge 8,4 Mio. Euro investiert. Neben der Stationierung der neuen Rettungszüge in den Bahnhöfen Böckstein, Spittal-Millstättersee und Mallnitz erfolgt die Bereitstellung eines vierten Zuges im Großverschiebebahnhof Villach Süd. Der fünfte und letzte Rettungszug wird in Bludenz stationiert sein.

Fernsteuerbarer Löschroboter an Bord
An der Zugspitze eines jeden Rettungszuges befindet sich ein kettenbetriebener Löschroboter. Der in Vorarlberg entwickelte Löschroboter kann über eine Stirnrampe den Zug verlassen. Ferngesteuert bewegt sich der kettenbetriebene Roboter zum Brandherd. Das einzigartige, ähnlich einer Schneekanone funktionierende System dient sowohl der Niederschlagung von Rauch wie auch der Abkühlung von heißer Luft und nicht zuletzt zur Unterstützung der direkten Brandbekämpfung.

Der Einsatzplan sieht vor: Im Ernstfall Angriff von beiden Seiten
Das Tunneleinsatzkonzept sieht bei Notfällen einen Angriff von beiden Seiten des Tunnels vor. Über die direkt im Tunnel installierte Kommunikationstechnik wird eine Kommunikation der Einsatzmannschaften zwischen der Salzburger und der Kärntner Seite der Alpengipfel möglich. So können das Kärntner und das Salzburger Einsatzteam, welches sich aus ÖBB-Mitarbeitern und den Mitgliedern von freiwilliger Feuerwehr und Rotem Kreuz zusammensetzt, jeweils mit dem Rettungszug von Böckstein bzw. von Mallnitz aus in den Tunnel vordringen. So ist ein Feuerwehr- und Rettungseinsatz gleichzeitig von beiden Seiten möglich. Analog dazu ist die Planung für den Einsatz im Kaponigtunnel mit den Rettungszügen Spittal und Mallnitz vorgesehen.

Gasmesstechnik gibt bei Gefahr Order zum Rückzug
Eine wichtige Rolle für die Sicherheit der Einsatzkräfte spielt die ausgeklügelte Gasmesstechnik, welche die jeweilige „Umweltsituation“ um den Rettungszug mit Sensortechnik überwacht. Sowohl der Sauerstoffgehalt in der Luft wird ständig gemessen, wie auch ein so genannter „Ex-Meter“ laufend über eine eventuelle Explosionsgefahr Auskunft erteilt. Während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr vom Zug aus zur Ereignisstelle begeben, wird von der im Container situierten Kommandozentrale die Situation ständig überwacht. Sollte ein festgesetzter Wert über- oder unterschritten werden, wird eine Warnung abgegeben und die Einsatzkräfte können den Rückzug zum Rettungszug oder die Ausfahrt aus dem Tunnel antreten.

Tauerntunnel: Beide Phasen des Sicherheitspaketes abgeschlossen
Im Sommer des Vorjahres konnte bereits das 61 Mio. Euro-Projekt "Tauerntunnel" abgeschlossen werden. Neben der Errichtung einer festen Fahrbahn und dem Umbau des Bahnhofes Böckstein wurde dabei auch massiv in das Upgrade der Tunnelsicherheit investiert: Die Kommunikationsmöglichkeiten im Tunnel wurden erweitert, feste Fluchtwege mit einer Orientierungsbeleuchtung und neuen Handläufen wurden errichtet sowie eine fixe Löschwasserleitung im Tunnel installiert. Vor den Tunnelportalen wurden hubschraubergerechte Rettungsplätze angelegt. Mit der Auslieferung der Rettungszüge für Mallnitz, Spittal und Böckstein kann nun auch die zweite Phase des mit den Feuerwehren entwickelten Sicherheitspakets abgeschlossen werden.

 

 

 

Copyright © 2010 www.feuerwehrobjektiv.at