• Mediadaten
  • Team
  • Kontakt
  • AGBs
  • Impressum
  • Sitemap

Das unabhängige Fachmagazin

Hauptmenü
  • Startseite
  • Abo-Service
  • Aktuelles
  • Einsätze
    • Brandeinsätze
    • Rettungseinsätze
  • Aus den Feuerwehren
    • Fire Teens
    • biete/suche
    • Ausbildung
  • Downloads
  • FO-Academy
  • Feuerwehren im Blick
  • Suche
  • Der neue Blog
Objektiv Medien Service
  • Folder/Festschrift/Video
  • Projekte/Referenzen
Anmeldung



  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?
  • Registrieren
Webshop
Ecomed Fachverlag Kohlhammer Fachbücher Strahlenschutz-Broschüre Gefahrgut-Helfer Edition FO

Zeige alle Produkte


Erweiterte Suche
Warenkorb zeigen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
Start Technik Bekleidung / Schutzausrüstung Feuerwehrhelme: Neue Norm für noch mehr Schutz

Feuerwehrhelme: Neue Norm für noch mehr Schutz

PDF  | | Drucken | |  E-Mail
Image
Mit den Arbeiten an der europäischen Norm EN 443 Anfang der 90er Jahre und durch erste Anschaffungen des französischen Feuerwehrhelms in Wien, Schwechat und Innsbruck kam die Trendwende.
Weg von den Metallhelmen, die technologisch aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts stammten und hin zu High Tech Produkten aus Kunststoff mit vielerlei Schutzfunktionen. Dräger machte mit dem Gallet-Helm (Thermoplast) den Anfang, MSA-Auer präsentierte den F 200 von Schubert (Duroplast) und Rosenbauer schuf mit dem Heros einen „österreichischen“ Helm.
 
Thermoplast
Thermoplaste sind Kunststoffe, die sich in einem bestimmten Temperaturbereich (Thermo-) einfach (plastisch) verformen lassen. Dieser Vorgang ist reversibel, das heißt er kann durch Abkühlung und Wiedererwärmung bis in den schmelzflüssigen Zustand beliebig oft wiederholt werden, solange nicht durch Überhitzung die sog. thermischen Zersetzung des Materials einsetzt. Darin unterscheiden sie sich von den Duroplasten. Thermoplaste werden vor allem im Spritzgußverfahren verarbeitet. Thermoplaste zeichnen sich durch besondere Schlagzähigkeit aus.

Feuerwehrhelme aus Thermoplastwerden grundsätzlich im Spritzgussverfahren hergestellt, wobei die teigige Kunststoffmasse (die meisten Hersteller verwenden Polyamid als Grundstoff mit unterschiedlichen Zusätzen) durch eine Schnecke in die Form gepresst wird. Die Helmschale wird mit hohem Druck gepresst und dann abgekühlt. Anschließend erfolgt die Lackierung in einer speziellen Spritzbox.  
 
Duroplast
Duroplaste sind Kunststoffe, die nach ihrer Aushärtung nicht mehr verformt werden können. Sie reagieren meist mit einer Polykondensation und vernetzen zu einem räumlich engmaschigen Gitter aus Makromolekülen, das dem Duroplast seine hohe mechanische Festigkeit verleiht. Im Gegensatz zu den Thermoplasten lassen sich Duroplaste nicht aufschmelzen, denn sie sind bis zur Zersetzungstemperatur starr. Der Werkstoff behält auch bei hohen Temperaturen seine Festigkeit und verfügt über eine hohe Wärmeformbeständigkeit. Duroplaste zeichnen sich durch ihre Härte und Steifigkeit aus. Der geringe Ausdehnungskoeffizient bringt eine hohe Maßstabilität. Auch das Brandverhalten von Duroplasten ist vorteilhaft. Duroplastische Helme haben ein textiles Grundmaterial, das „gelegt“ wird, anschließend werden die Helme mit Harzen „verpresst“.


Die Helmnormung wurde schließlich mit der EN 443 1997 fixiert. Dieses Regelwerk wird in absehbarer Zeit erneuert – die prEN 443 2005 (Vornorm) zeigt den Trend. Im Folgenden werden die Norm und ihre Varianten dargestellt:

Image

Neue Schutzzonen
Die prEN 443 definiert nun den Typ A (entspricht alter Norm), der im Wesentlichen den Schädelbereich ab Ohrenhöhe schützt (Zone 1a). Der Helmtyp B besteht aus den Zonen 1a und 1b, wobei 1b einen Bereich von ca. 45 mm unter Augenhöhe abdeckt.
 

Copyright © 2010 www.feuerwehrobjektiv.at