• Mediadaten
  • Team
  • Kontakt
  • AGBs
  • Impressum
  • Sitemap

Das unabhängige Fachmagazin

Hauptmenü
  • Startseite
  • Abo-Service
  • Aktuelles
  • Einsätze
    • Brandeinsätze
    • Rettungseinsätze
  • Aus den Feuerwehren
    • Fire Teens
    • biete/suche
    • Ausbildung
  • Downloads
  • FO-Academy
  • Feuerwehren im Blick
  • Suche
  • Der neue Blog
Objektiv Medien Service
  • Folder/Festschrift/Video
  • Projekte/Referenzen
Anmeldung



  • Passwort vergessen?
  • Benutzername vergessen?
  • Registrieren
Webshop
Ecomed Fachverlag Kohlhammer Fachbücher Strahlenschutz-Broschüre Gefahrgut-Helfer Edition FO

Zeige alle Produkte


Erweiterte Suche
Warenkorb zeigen
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
Start Technik Fahrzeuge - diverse LF Renault Midlum der FF Schwarzach

LF Renault Midlum der FF Schwarzach

PDF  | | Drucken | |  E-Mail

  Schwarzach (Sbg): Ein neues Löschfahrzeug nahm die Freiw. Feuerwehr Schwarzach im September 2006 in Betrieb.
 
Dieses Fahrzeug dient vor allem für die Löschwasserversorgung und ist zudem für die Assistenzleistung als Versorgungsfahrzeug im Einsatzfall ausgerüstet.Das Fahrzeug wurde im Jahr 2006 von der Firma Metalltechnik Bäuml auf dem Fahrgestell eines Renault ,,Midlum,, 12 Tonnen, 220 PS aufgebaut. Das Fahrzeug ist mit einer Ladebordwand versehen, diese hat eine Hubleistung von 1100 daN.

 
Der als Doppelkabine ausgeführte Mannschaftsraum ist für eine Besatzung von 1+ 8 (9 Mann) ausgelegt.
Im Mannschaftsraum sind zwei Winkerkellen, Decken, Handscheinwerfer, Warnwesten  untergebracht. Zur Kommunikation im Einsatzfall sind ein fix installierter Fahrzeugfunk und zwei Handfunkgeräte eingebaut. Im Fahrzeug  eingebaut ist ein Stromgenerator mit einer Leistung von 5 kVA. Die Umfeldbeleuchtung übernehmen ingesamt 8 LED Leuchten, die eine sehr gute Leuchtleistung erzielen.
 
 

Die Ladefläche beherbergt einen Pumpenblock in dem unsere TS12 Fox der Marke Ziegler gelagert wird, da der Pumpenblock fahrbar ist, kann dieser im Einsatzfall rasch, und fast an jede Stelle per Hand hingezogen werden. Weiters befindet sich im Ladebereich ein Schlauchcontainer  in dem ca 625 m B ˆDruckschlauch in Buchten gelegt sind und im Einsatzfall , auch durch den fahrbaren Untersatz rasch ausgelegt werden können. 10 B - Reserveschläuche und 2 A - Saugschläuche befinden sich als Reserve fix eingebaut im Heckbereich.


 

In den seitlichen Geräteräumen sind 180m -Druckschläuche, diverse Armaturen und ein tragbarer Wasserwerfer mit einer Leistung von 1200 /min untergebracht. Zur Bekämpfung von Entstehungsbränden sind zwei Handfeuerlöscher im Fahrzeug stationiert. Für die technische Hilfeleistung stehen technische Geräte wie ein Fluter mit Brücke und Stativ, diverse Drahtseile, Ketten und Schlaufen, Schaufeln und Krampen, eine Motorsäge sowie diverse Handwerkzeuge zu Verfügung.
Als Extra wurde durch den Förderungsbeitrag der Einwohner von Schwarzach, ein Kärcher Hochdruckreiniger zur Reinigung der beschmutzten Geräte an Ort und Stelle gekauft und fix eingebaut. Dadurch wurde das Fahrzeug mit einen 150 L Wassertank versehen. Weiters befinden sich noch in den Geräteräumen, Absicherungsmaterial für den Fahrzeugverkehr, eine Tauchpumpe, Absperrmaterial,, uvm.

 

  

 

Auf dem Pumpenblock befindet sich ein tragbarer 1KVA Stromerzeuger, Saugmaterial, ein Handfunkgerät, diverse Armaturen und ein Fluter mit Brücke und Stativ. Da dieser Pumpenblock mit allen notwendigen Sachen ausgerüstet ist, ist dieser von keinen anderen Fahrzeug abhängig.
 

 
 
Technische Daten:
 
Renault Midlum 220.12
Länge: 7300 mm
Breite: 2340 mm
Höhe: 3200 mm
Einsatzgewicht: 8400 Kg
Zulässiges GG: 11900 Kg
 
 

Überlegungen zur Fahrzeugbeschaffung 

Interview mit OFK Roman Spiegel über das neue LF     

  
Warum wurde als Fahrzeugtyp ein Renault ,,Midlum,, gewählt?
OFK Spiegel: Weil der Renault Midlum das einzige Fahrzeug in dieser Gewichtsklasse mit einer fertigen Doppelkabine für eine Besatzung 1:8 war.
 
Weshalb wurde beim Aufbau die Komibantion mit Ladebordwand und Planenaufbau gewählt?
OFK Spiegel: Damit das Fahrzeug damit für alle möglichen Varianten der Beladung geeignet ist. Der Planenaufbau ermöglicht auch die Beladung von der Seite mittels Stapler.
           
Worauf wurde bei diesen Fahrzeug besonders geachtet?
OFK Spiegel: Dass eine genügend große Ladefläche vorhanden ist.
 
Wie wurde dieses Fahrzeug beim Landesfeuerwehrkommando angenommen?
OFK Spiegel: Es wurde genau darauf geachtet, dass die Beladung laut Beladeplan für ein LF eingehalten wurde. Auch wurde die Idee der Mehrfachnutzung als sehr gut beurteilt.
 
In welchem Preisrahmen befindet sich das Fahrzeug, also wieviel hat es gekostet?
OFK Spiegel: Der Preisrahmen bewegt sich bei dem eines herkömmlichen LF.
 
Wie auf den Fotos zu sehen ist, wurde für die Tragkraftspritze  ein Containersystem ausgewählt, welche Vorteile liegen deines Erachtens bei diesem System?
OFK Spiegel: Der Saugstellenblock ist so aufgebaut, dass dieser als eigenständige Einheit abgestellt werden kann. Das Fahrzeug somit für weitere Aufgaben (auslegen der Schlauchleitung, Transporte usw.) zur Verfügung steht.
           
Gibts es deines Wissens nach schon mehrere dieser Fahrzeug in Salzburg bzw. Österreich?
OFK Spiegel: Nein
 
Was erhofft du dir von diesem Fahrzeug für die Zukunft?
OFK Spiegel: Dass es die von uns gestellten Forderungen voll und ganz erfüllt.
 
Dein persönlicher Kommentar zum neuen LF?
OFK Spiegel: Dieses Fahrzeug wurde von uns und der Aufbaufirma gemeinsam gestaltet. Unsere Ideen wurden zu 100% umgesetzt. Da aber dieses Fahrzeug nicht nur als LF verwendet werden kann, erhoffe ich mir in Zukunft mit dem Containersystem mehrere Fliegen auf einmal zu schlagen. Außerdem ist es mit diesem Fahrzeug wesentlich leichter und kraftsparender  verschieden Einsatzgeräte die im Haus gelagert sind nachzuliefern. Bei Hochwassereinsätzen können wir Sandsäcke usw. selber transportieren und benötigen nicht Privatfirmen oder Gemeindefahrzeuge.
 
 
 
Text: Repaski Dominik , Fotos: Gerhard Bäuml
www.ff-schwarzach.at
 

Copyright © 2010 www.feuerwehrobjektiv.at