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Start Technik Normung Sicherheit bei Kerzen

Sicherheit bei Kerzen

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Weihnachten ist zwar vorbei. Kerzen haben aber immer Saison. So romantisch und stimmungsvoll Kerzenlicht auch ist, auf Sicherheit sollte man dabei achten, damit es nicht plötzlich unangenehme Überraschungen gibt.    
Wien (ON prm, 2008-03-17) Nun gibt es erstmals in der mehr als 2 000 Jahre langen Geschichte von Kerzen eine spezifische Europäische Norm, die sich mit Fragen der Feuersicherheit befasst: ÖNORM EN 15493.

Sie legt unter anderem fest, dass die Flammenhöhe 75 mm nicht übersteigen darf, wobei eine natürliche Schwankungsbreite berücksichtigt ist. Bei Teelichtern darf die Flamme nicht höher als 30 mm sein.

Nach dem Auslöschen der Flamme darf der Docht längstens 20 Sekunden weiterglühen, und am Ende ihrer Brenndauer müssen Kerzen von selbst verlöschen. Weitere wichtige Themen sind Standsicherheit und so genanntes „sekundäres Entzünden“.
    

Beispiel für Warnhinweise auf Kerzen nach ÖNORM EN 15494

Die Spezifikationen für das Rußverhalten finden sich in ÖNORM EN 15426. Bei dem Prüfverfahren wird der durch das Abbrennen entstehende Ruß auf einer Glasplatte gesammelt und danach in einer Messkammer die durch den Rußniederschlag entstehende Lichtschwächung bestimmt. Der daraus abgeleitete Rußindex macht Produkte unterschiedlicher Hersteller besser vergleichbar.

Die Mindestsicherheitsinformationen, mit denen Kerzen beim Verkauf gekennzeichnet sein müssen, sowie zusätzliche optionale Sicherheitshinweise liefert ÖNORM EN 15494. Die Angaben können entweder in Form eines Symbols (s. Bild unten) oder als Text angebracht werden.
 

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