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EN 469:2005 Anforderungen an Schutzbekleidung für die Feuerwehr
Diese Norm bezieht sich auf professionelle Schutzbekleidung für die Feuerwehr, die während eines Einsatzes als Schutz vor allem gegen Hitze und Flammen getragen wird. Die „neue“ EN 469.2005 ersetzt ihre 10 Jahre alte Vorgängerin und berücksichtigt die unterschiedlichen Tätigkeiten der Feuerwehren. Die „Neue“ teilt die Bekleidung in zwei Leistungsklassen bei folgenden Anforderungen:
- Wärmeübergang Flamme (Wärmeübergangszahl: 1: >9,0, 2: >13,0)
- Wärmeübergang Strahlung (Wärmeübergangszahl: 1: >10,0, 2: >18,0)
- Wasserdichtigkeit (1: <20 kPa, 2: > 20 kPa)
- Wasserdampfdurchgangswiderstand (1: >30 kPa, 2: < 30 kPa)
- Wärmeübergang Strahlung (Wärmeübergangszahl: 1: >10,0, 2: >18,0)
- Wasserdichtigkeit (1: <20 kPa, 2: > 20 kPa)
- Wasserdampfdurchgangswiderstand (1: >30 kPa, 2: < 30 kPa)
Bei allen Normen, die es zu erfüllen gilt, muss aber auch Wert auf die Funktionalität der Kleidung gelegt werden: Andere Teile der Schutzausrüstung, wie Helm, Handschuhe, Stiefel, dürfen in ihrer Funktion nicht eingeschränkt werden. Ebenso sollten auf Schulterteilen keine Nähte verlaufen, die scheuern könnten. Die Feuerwehrjacke sollte über eine ausreichende Anzahl von Taschen verfügen, die jederzeit erreichbar sein müssen und das Eindringen von Wasser sicher verhindern. Sämtliche Reißverschlüsse sollten mit Bändern versehen sein, die auch mit Handschuhen zu greifen sind. Membrane dürfen durch Regen oder Nässe von außen ihre Funktion nicht verlieren. Doch bei allem Sicherheitsdenken darf aber nicht aus dem Blickfeld geraten, dass der Tragekomfort einen erheblichen