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Reports
Historisches
Florian - die Geschichte
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Historisches
Florian - die Geschichte
Florian - die Geschichte
| Am 4. Mai 304 fand Florian, der Beamte aus dem römischen Cetium (St.Pölten) den Märtyrertod . Viele Publikationen, eine Ausstellung und zahlreiche Veranstaltungen sind dem Heiligen, der so couragiert für seine Freunde eintrat und dafür im Zuge der letzten Christenverfolgungen sterben mußte, gewidmet. Gelegenheit aber auch, einmal nachzudenken, warum sich die Popularität dieses Menschen 1700 Jahre gehalten hat. | |
Nun – der tragische Tod Florians und seiner 40 Gefolgsleute (deren Gebeine in der Kirche von Lorch zu sehen sind) hat mit Sicherheit für Aufsehen gesorgt, außerdem war ja wenige Jahre später das Christentum legal bzw. Staatsreligion und damit eine Figur wie Florian symbolhaft, auch für das Ausharren an der damasl bereits mehr als gefährdeten Grenze zu den Germanen.
Schon in der Passio, sprich Heiligenbiographie, wird von Heilungen und Wundern an der Grabstätte gesprochen. Wo war diese – unter der Stiftskirche von St.Florian ? Haben die abziehenden Romanen im 5. Jahrhundert die sterblichen Überreste, wie damals üblich mitgenommen ? Kamen die Reliquien später nach Krakau, wo das Floriansgrab verehrt wird ? Führt die Spur zu einer anderen (oberösterreichischen) Florianskirche, oder ins Friaul ? Wir wissen es nicht.
Schon in der Passio, sprich Heiligenbiographie, wird von Heilungen und Wundern an der Grabstätte gesprochen. Wo war diese – unter der Stiftskirche von St.Florian ? Haben die abziehenden Romanen im 5. Jahrhundert die sterblichen Überreste, wie damals üblich mitgenommen ? Kamen die Reliquien später nach Krakau, wo das Floriansgrab verehrt wird ? Führt die Spur zu einer anderen (oberösterreichischen) Florianskirche, oder ins Friaul ? Wir wissen es nicht.
Sicher ist jedoch auch in der „finsteren“ Zeit der Völkerwanderung eine römische Restbevölkerung vor Ort geblieben, die ihre Heiligengeschichte weitergab – auch an die germanischen und bald christianisierten Germanen. In der Bayern-Zeit (vor 800) schenken dann schon zwei fromme Frauen dem Florianheiligtum Besitz, eine Erwähnung folgt auf die andere. Auch muss es schon eine Klostergründung gegeben haben, die offizielle Besiedelung von St.Florian durch Augustiner-Chorherren erfolgt 1071. Der Heilige hat schon einen festen Platz als Schutzpatron. Aber für was ? Zunächst sicher als Symbol für Grenzen jeder Art – und damit auch für das Militär, ein österreichischer Heiliger Georg. Der Wassertod macht zum Schützer vor Hochwasser und ‚’Wassernot, also schon näher zur Feuerwehr. Erst die Kombination „Wasser löscht das Feuer“ bringt ihn zum Feuerschutz, zu den Rauchfangkehrern und im 19. Jahrhundert zur Feuerwehr. Bis ins 15. Jahrhundert ist das Wasserschaff überhaupt nicht Attribut des Heiligen, vielmehr die Ritterrüstung (obwohl er ja gar kein Soldat war), manchmal auch der Mühlstein.
Eines ist sicher – an Mut hat es ihm nicht gefehlt, er war sofort zur Stelle und hat sein Leben eingesetzt für andere – wie bei der Feuerwehr.
Floriansjahr
Die Ernennung des heiligen Florian zum zweiten offiziellen Schutzpatron des Landes Oberösterreich, neben dem heiligen Leopold, ist Höhepunkt des Florianjahres 2004. Das Motto „entflammt“ steht über einer Reihe von kulturellen Veranstaltungen und Aktionen des Landes Oberösterreich, der katholischen Kirche und der Feuerwehren.