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Reportagen
Mega-Bezirk Liezen (04-07)
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Mega-Bezirk Liezen (04-07)
Mega-Bezirk Liezen (04-07)
Liezen in der Steiermark ist so groß wie Vorarlberg. Feuerwehr und Rotes Kreuz arbeiten hier eng zusammen.Rohrmoos-Untertal/Stmk, 29. Juli: „Da ist ein Geländewagen abgestürzt, zwei Personen sind drin …“ – der Leitstellen-Disponent der Rettungsleitstelle Liezen zögert keine Sekunde. Ein paar Handgriffe später ist ein Rettungstransportwagen (RTW) der Ortsstelle Schladming unterwegs und der Rettungshubschrauber Christophorus 14 hebt in Niederöblarn ab. Dessen Startphase wird von achtsamen Augen beobachtet – per Video am Bildschirm in der Rettungsleitstelle, die für die Flugüberwachung von C14 zuständig ist.
Nur wenige Straßen von der RK-Leitstelle entfernt wird inzwischen die Bezirksalarmzentrale Florian Liezen vom Roten Kreuz über den Unfall in Kenntnis gesetzt. Der Zivildiener am Pult alarmiert sofort die FF Rohrmoos. Diese rückte daraufhin mit 20 Mann und drei Fahrzeugen zum Unfallort ab. Da ersten Meldungen zufolge Personen eingeklemmt sind, wird außerdem die Nachalarmierung der FF Schladming veranlasst.
Auf einer Forststraße nahe den Riesach-Wasserfällen treffen die Rettungskräfte schließlich zusammen. Ein Kleingeländewagen war von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Das mit zwei Insassen besetzte Fahrzeug war seitlich in einem Bachbett zu liegen gekommen.
Die beiden Verletzten sind nicht eingeklemmt. Sie werden bereits außerhalb des Fahrzeuges vom der RTW-Besatzung und Christophorus-14-Notarzt erstversorgt
und anschließend mittels RTW und Hubschrauber ins DKH Schladming gebracht.
Die Feuerwehr-Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle ab und bergen das
Unfallfahrzeug mit dem Kran des SRF.
Zusammenarbeit groß geschrieben
Eigentlich ein Routine-Einsatz, tausende Male in ähnlicher Form durchgespielt. Und dennoch zeigt dieses Szenario deutlich, wie eng Feuerwehr und Rettungsdienst im Bezirk Liezen in der Steiermark zusammenarbeiten. „Wir müssen an einem Strang ziehen“, sagt Bezirksrettungskommandant Albin Hubner und vergisst auch nicht, gleich zu erwähnen, dass er selbst bei der Feuerwehr Unterburg begonnen hat und heute mit Leib und Seele bei beiden Organisationen ist.
Als Bezirksstellen-Geschäftsführer ist er Kopf eines 65 Mitarbeiter starken Teams an Hauptberuflichen. Dazu kommen noch einmal 500 ehrenamtliche Mitarbeiter. „Das Rote Kreuz unterscheidet sich eigentlich nur durch Hauptberufliche von der Einsatzorganisation Feuerwehr. Sonst gibt es viele Parallelen, die sich bei uns in bester Zusammenarbeit niederschlagen.“ Ein gutes Beispiel dafür ist die gemeinsame Pressearbeit. Während der Bezirksbeauftragte der Feuerwehr rasch vor Ort ist und Bildmaterial beschafft, leitet das S5-Team des Roten Kreuzes schnell die textlichen Meldungen weiter.
Größter Bezirk Österreichs
Liezen ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Bezirk. Das Gebiet Treglwang - Liezen - Stainach - Bad Aussee - Schladming ist flächenmäßig größer als das Bundesland Vorarlberg. Alleine die Entfernung zwischen Mandling (westlichster Punkt) und Treglwang (östlichster Punkt) beträgt 90 km! Damit ist man der größte Bezirk Österreichs.
Dennoch scheint die räumliche Entfernung der Zusammenarbeit der Feuerwehren kein Hindernis zu sein. Wöchentlich treffen sich die Abschnittskommanden der 10 Abschnitte zum Gedanken- und Datenaustausch. Für Bezirksfeuerwehrkommandant Gerhard Pötsch ein wichtiger Termin: „Die Abschnittskommandanten sind das Bindeglied zu den einzelnen Feuerwehren. Datenaustausch ist hier ganz wichtig, um alle am letzten Info-Stand zu halten.“
OBR Pötsch zählt 97 Feuerwehren mit 292 Fahrzeugen in seinem Bereich, das sind 9 % aller Fahrzeuge der Steiermark. Dem Fuhrpark gilt derzeit sein größtes Augenmerk: „Auch die kleinste FF muss heute so ausgerüstet sein, dass eine wirksame Ersthilfe möglich ist – sprich mit TLF 500 als Mindestausrüstung. Mein Ziel ist es, in absehbarer Zeit alle Feuerwehren in meinem Bezirk so ausgestattet zu haben.“
Weiters sollen neben den derzeitigen SRF-Standorten Schladming und St. Gallen weitere zwei Stützpunkte mit SRF-Kran ausgestattet werden.
Die BAZ der Feuerwehr
Der Bezirksfeuerwehrverband Liezen ist räumlich im Rüsthaus der FF Liezen untergebracht. Seine Büros befinden sich im 1. Obergeschoß, die Bezirksfeuerwehrzentrale "Florian Liezen" im Erdgeschoss. Im Untergeschoß ist die Bezirksatemschutzwerkstatt eingerichtet.
Der Dienstbetrieb von Florian Liezen wird von 7 Zivildienern gewährleistet. Nach zwei Monaten Einschulung auf die komplexen Computer-, Kommunikations- und Verwaltungssysteme arbeiten sie selbstständig unter Aufsicht des Dienststellenleiters ABI d.V. Theobald Peuerl. Die BAZ ist in der Nacht mit einem, untertags mit 2 bis 3 Zivis besetzt.
Alarmiert werden die Feuerwehren per Sirene und SMS, nur wenige Wehren nutzen ein Pagersystem. Personell haben die Feuerwehren derzeit noch keine Probleme, allerdings wird bei bestimmten Alarmstichwörtern automatisch Stützpunkt-Feuerwehr und Ortsfeuerwehr gemeinsam alarmiert. Stützpunktfeuerwehren gibt es für hydraulische Rettungsgeräte (30 Feuerwehren mit gesamt 40 Geräten), Heuwehrgerät (9), Ölschadensfahrzeuge (4, wobei die FF Liezen über ein Gefahrstoff-Fahrzeug verfügt), Strahlenschutz (1), Atemschutz-Füllstation (4), Wasserwehr (4) und Waldbrände (1). An Hubrettungsgeräten stehen vier Drehleitern im Bezirk zur Verfügung.
Drei Tunnel-Stützpunkte sind mit Tunnel-Fahrzeugen ausgerüstet: Selzthal mit RLFA-T 2000/100, Ardning mit KRFS-Tunnel (Landrover Defender 130 mit Kleinlöschanlage 200l, 5 kVA Einbaugenerator, Lichtmast mit 4 Lichtfluter á 500W, hydr. Akku Schere und Spreizer, Sauerstoffkreislaufgeräte BG 174, Wärmebildkamera) und ??????
Der Katastrophen-Hilfsdienst ist in vier FuB-Züge gegliedert, die im Bedarfsfall nicht nur überregional helfen, sondern auch gegenseitige Hilfe im Bezirk leisten können.
Die Rettungsleitstelle
Die Rettungsleitstelle Liezen ist am Tag mit zwei Disponenten besetzt, nachts mit einem. Ein dritter Arbeitsplatz kann besetzt werden, ein weiterer ausgebildeter Mitarbeiter ist im Dienstplan immer vorgesehen.
31.000 Einsätze werden hier im Jahr abgewickelt, unter anderem ist man auch der Bezirk mit den meisten Ambulanzdiensten bei Groß-Veranstaltungen. In Stainach gibt es dazu ein Wechselladefahrzeug mit einem Ambulanz-Container.
Acht Ortsstellen verteilen sich über den ganzen Bezirk. Sollte wegen großem Bedarfs ein kurzfristiger Fahrzeugengpass auftreten, kann eine benachbarte Ortsstelle schnell einspringen. Zusammengearbeitet wird aber auch bezirks- und länderübergreifend mit Gmunden, Radstadt, Windischgarsten und Leoben.
Drei Notarzt-Stützpunkte in den Krankenhäusern Schladming, Bad Aussee und Rottenmann sind mit Notarzt-Einsatzfahrzeugen (NEF) ausgestattet. In Niederöblarn ist der Rettungshubschrauber C14 stationiert. Im Winter sind in der Schiregion Dachstein bis zu acht Hubschrauber unterwegs.
NEF-System
Fahrer, Fahrzeug und Material für die NEF stellt das Rote Kreuz, der Notarzt kommt – wie auch für den C14 - vom Krankenhaus. Im Falle eines Einsatzes treffen sich NEF und RTW im Rendezvous-System beim Einsatzort. Für Bezirksrettungskommandant Hubner bringt das NEF-System viele Vorteile: „Man ist eindeutig flexibler, lange Anfahrtswege werden durch zwei anfahrende Rettungsmittel kompensiert.“ Allerdings: In einem RTW ist klarerweise weniger Platz für eine Verletztenversorgung während der Fahrt als in einem Notarztwagen (NAW). Die RTW im Bezirk Liezen sind daher alle mit Hochdach ausgestattet.
FF mit Rettungsabteilung
Eine Besonderheit stellt die FF Admont mit einer eigenen Rettungsabteilung dar. In Kooperation mit dem RK wird hier der Rettungsdienst inkl. aller Krankentransporte von der Feuerwehr auf komplett freiwilliger Basis betrieben – in Österreich einzigartig.
Schlachtfeld Straße
Viele Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst betreffen Verkehrsunfälle. War es früher die „Gastarbeiter-Route“ B 320, so ist es heute – trotz gut ausgebautem Straßennetz – das gestiegene Verkehrsaufkommen, das immer wieder für schreckliche Unfälle sorgt – immer wieder auch eine psychologische Belastung für die Einsatzkräfte. Auch hier bemerkt man aber wieder die enge Zusammenarbeit: Der Bezirks-Feuerwehrarzt, gleichzeitig Betriebsarzt der RK-Leitstelle kümmert sich um betroffene Feuerwehren und ermittelt den Bedarf an psychologischer Nachsorge. Die Betreuung für Einsatzkräfte übernimmt das KIT-Team des Roten Kreuzes bzw. Psychologen der Polizei.
Auf einer Forststraße nahe den Riesach-Wasserfällen treffen die Rettungskräfte schließlich zusammen. Ein Kleingeländewagen war von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Das mit zwei Insassen besetzte Fahrzeug war seitlich in einem Bachbett zu liegen gekommen.
Die beiden Verletzten sind nicht eingeklemmt. Sie werden bereits außerhalb des Fahrzeuges vom der RTW-Besatzung und Christophorus-14-Notarzt erstversorgt
und anschließend mittels RTW und Hubschrauber ins DKH Schladming gebracht.
Die Feuerwehr-Einsatzkräfte sichern die Unfallstelle ab und bergen das
Unfallfahrzeug mit dem Kran des SRF.
Zusammenarbeit groß geschrieben
Eigentlich ein Routine-Einsatz, tausende Male in ähnlicher Form durchgespielt. Und dennoch zeigt dieses Szenario deutlich, wie eng Feuerwehr und Rettungsdienst im Bezirk Liezen in der Steiermark zusammenarbeiten. „Wir müssen an einem Strang ziehen“, sagt Bezirksrettungskommandant Albin Hubner und vergisst auch nicht, gleich zu erwähnen, dass er selbst bei der Feuerwehr Unterburg begonnen hat und heute mit Leib und Seele bei beiden Organisationen ist.
Als Bezirksstellen-Geschäftsführer ist er Kopf eines 65 Mitarbeiter starken Teams an Hauptberuflichen. Dazu kommen noch einmal 500 ehrenamtliche Mitarbeiter. „Das Rote Kreuz unterscheidet sich eigentlich nur durch Hauptberufliche von der Einsatzorganisation Feuerwehr. Sonst gibt es viele Parallelen, die sich bei uns in bester Zusammenarbeit niederschlagen.“ Ein gutes Beispiel dafür ist die gemeinsame Pressearbeit. Während der Bezirksbeauftragte der Feuerwehr rasch vor Ort ist und Bildmaterial beschafft, leitet das S5-Team des Roten Kreuzes schnell die textlichen Meldungen weiter.
Größter Bezirk Österreichs
Liezen ist in vielerlei Hinsicht ein besonderer Bezirk. Das Gebiet Treglwang - Liezen - Stainach - Bad Aussee - Schladming ist flächenmäßig größer als das Bundesland Vorarlberg. Alleine die Entfernung zwischen Mandling (westlichster Punkt) und Treglwang (östlichster Punkt) beträgt 90 km! Damit ist man der größte Bezirk Österreichs.
Dennoch scheint die räumliche Entfernung der Zusammenarbeit der Feuerwehren kein Hindernis zu sein. Wöchentlich treffen sich die Abschnittskommanden der 10 Abschnitte zum Gedanken- und Datenaustausch. Für Bezirksfeuerwehrkommandant Gerhard Pötsch ein wichtiger Termin: „Die Abschnittskommandanten sind das Bindeglied zu den einzelnen Feuerwehren. Datenaustausch ist hier ganz wichtig, um alle am letzten Info-Stand zu halten.“
OBR Pötsch zählt 97 Feuerwehren mit 292 Fahrzeugen in seinem Bereich, das sind 9 % aller Fahrzeuge der Steiermark. Dem Fuhrpark gilt derzeit sein größtes Augenmerk: „Auch die kleinste FF muss heute so ausgerüstet sein, dass eine wirksame Ersthilfe möglich ist – sprich mit TLF 500 als Mindestausrüstung. Mein Ziel ist es, in absehbarer Zeit alle Feuerwehren in meinem Bezirk so ausgestattet zu haben.“
Weiters sollen neben den derzeitigen SRF-Standorten Schladming und St. Gallen weitere zwei Stützpunkte mit SRF-Kran ausgestattet werden.
Die BAZ der Feuerwehr
Der Bezirksfeuerwehrverband Liezen ist räumlich im Rüsthaus der FF Liezen untergebracht. Seine Büros befinden sich im 1. Obergeschoß, die Bezirksfeuerwehrzentrale "Florian Liezen" im Erdgeschoss. Im Untergeschoß ist die Bezirksatemschutzwerkstatt eingerichtet.
Der Dienstbetrieb von Florian Liezen wird von 7 Zivildienern gewährleistet. Nach zwei Monaten Einschulung auf die komplexen Computer-, Kommunikations- und Verwaltungssysteme arbeiten sie selbstständig unter Aufsicht des Dienststellenleiters ABI d.V. Theobald Peuerl. Die BAZ ist in der Nacht mit einem, untertags mit 2 bis 3 Zivis besetzt.
Alarmiert werden die Feuerwehren per Sirene und SMS, nur wenige Wehren nutzen ein Pagersystem. Personell haben die Feuerwehren derzeit noch keine Probleme, allerdings wird bei bestimmten Alarmstichwörtern automatisch Stützpunkt-Feuerwehr und Ortsfeuerwehr gemeinsam alarmiert. Stützpunktfeuerwehren gibt es für hydraulische Rettungsgeräte (30 Feuerwehren mit gesamt 40 Geräten), Heuwehrgerät (9), Ölschadensfahrzeuge (4, wobei die FF Liezen über ein Gefahrstoff-Fahrzeug verfügt), Strahlenschutz (1), Atemschutz-Füllstation (4), Wasserwehr (4) und Waldbrände (1). An Hubrettungsgeräten stehen vier Drehleitern im Bezirk zur Verfügung.
Drei Tunnel-Stützpunkte sind mit Tunnel-Fahrzeugen ausgerüstet: Selzthal mit RLFA-T 2000/100, Ardning mit KRFS-Tunnel (Landrover Defender 130 mit Kleinlöschanlage 200l, 5 kVA Einbaugenerator, Lichtmast mit 4 Lichtfluter á 500W, hydr. Akku Schere und Spreizer, Sauerstoffkreislaufgeräte BG 174, Wärmebildkamera) und ??????
Der Katastrophen-Hilfsdienst ist in vier FuB-Züge gegliedert, die im Bedarfsfall nicht nur überregional helfen, sondern auch gegenseitige Hilfe im Bezirk leisten können.
Die Rettungsleitstelle
Die Rettungsleitstelle Liezen ist am Tag mit zwei Disponenten besetzt, nachts mit einem. Ein dritter Arbeitsplatz kann besetzt werden, ein weiterer ausgebildeter Mitarbeiter ist im Dienstplan immer vorgesehen.
31.000 Einsätze werden hier im Jahr abgewickelt, unter anderem ist man auch der Bezirk mit den meisten Ambulanzdiensten bei Groß-Veranstaltungen. In Stainach gibt es dazu ein Wechselladefahrzeug mit einem Ambulanz-Container.
Acht Ortsstellen verteilen sich über den ganzen Bezirk. Sollte wegen großem Bedarfs ein kurzfristiger Fahrzeugengpass auftreten, kann eine benachbarte Ortsstelle schnell einspringen. Zusammengearbeitet wird aber auch bezirks- und länderübergreifend mit Gmunden, Radstadt, Windischgarsten und Leoben.
Drei Notarzt-Stützpunkte in den Krankenhäusern Schladming, Bad Aussee und Rottenmann sind mit Notarzt-Einsatzfahrzeugen (NEF) ausgestattet. In Niederöblarn ist der Rettungshubschrauber C14 stationiert. Im Winter sind in der Schiregion Dachstein bis zu acht Hubschrauber unterwegs.
NEF-System
Fahrer, Fahrzeug und Material für die NEF stellt das Rote Kreuz, der Notarzt kommt – wie auch für den C14 - vom Krankenhaus. Im Falle eines Einsatzes treffen sich NEF und RTW im Rendezvous-System beim Einsatzort. Für Bezirksrettungskommandant Hubner bringt das NEF-System viele Vorteile: „Man ist eindeutig flexibler, lange Anfahrtswege werden durch zwei anfahrende Rettungsmittel kompensiert.“ Allerdings: In einem RTW ist klarerweise weniger Platz für eine Verletztenversorgung während der Fahrt als in einem Notarztwagen (NAW). Die RTW im Bezirk Liezen sind daher alle mit Hochdach ausgestattet.
FF mit Rettungsabteilung
Eine Besonderheit stellt die FF Admont mit einer eigenen Rettungsabteilung dar. In Kooperation mit dem RK wird hier der Rettungsdienst inkl. aller Krankentransporte von der Feuerwehr auf komplett freiwilliger Basis betrieben – in Österreich einzigartig.
Schlachtfeld Straße
Viele Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst betreffen Verkehrsunfälle. War es früher die „Gastarbeiter-Route“ B 320, so ist es heute – trotz gut ausgebautem Straßennetz – das gestiegene Verkehrsaufkommen, das immer wieder für schreckliche Unfälle sorgt – immer wieder auch eine psychologische Belastung für die Einsatzkräfte. Auch hier bemerkt man aber wieder die enge Zusammenarbeit: Der Bezirks-Feuerwehrarzt, gleichzeitig Betriebsarzt der RK-Leitstelle kümmert sich um betroffene Feuerwehren und ermittelt den Bedarf an psychologischer Nachsorge. Die Betreuung für Einsatzkräfte übernimmt das KIT-Team des Roten Kreuzes bzw. Psychologen der Polizei.