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Tritolwerk

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Von der Munitionsfabrik zum Trainingscenter: E uropas modernster ABC- & Katastrophenhilfeübungsplatz befindet sich im Norden von Wiener Neustadt. Fast jedem sind Schlagworte wie Exercise 93 oder  Eudrex 04 ein Begriff. Der jeweilige Ort des Geschehens - das Tritolwerk – hat mittlerweile internationalen Ruf, ebenso wie das AFDRU (Austrian Forces Desaster Relief
Unit), die „Speerspitze“ der ABC-Abwehrschule, welches hier ständig übt.


Am 12. Oktober 07 fand die feierliche Eröffnung des ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatzes „Tritolwerk“ durch den stv. Chef des Generalstabes GenLt. Entacher  und dem Chef der ABC-Abwehrschule GM Fürstenhofer statt.

Mit der Generalsanierung wurde 2005 begonnen und seither rund 9 Mio. Euro in die Modernisierung und Ausweitung der bestehenden Infrastruktur, wie etwa in Brandbekämpfungs- und Dekontaminationsanlagen, Löschwasserbecken, Schutzraum, Ausbau und Neuerrichtung von Übungsanlagen, etc., investiert.
Der rund 36 Hektar große ABC- & Katastrophenhilfeübungsplatz ist seit 1993 der Ausbildungsort für ABC-Abwehrspezialisten und Katastrophenhilfe-Einheiten des Österreichischen Bundesheeres. Zudem wird das Areal auch für internationale sowie nationale Großschadensübungen genutzt. Das einzigartige Gelände mit seinen zahlreichen Übungs- und Schadstellen dient vor allem dem Training nahe der Realität und wird nicht nur von Kräften des Bundesheeres sondern auch von Blaulichtorganisationen für seine Vielfältigkeit geschätzt.
 
Die Munitionsfabrik aus dem Ersten Weltkrieg (Tritol = Abkürzung für Trinitrotoluol) ist damit zu einem der modernsten Trainingszentren dieser Art weltweit geworden.

 

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