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Start Fachwissen Taktik-Einsatz-Wissen Beton darf nicht hart werden

Beton darf nicht hart werden

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 Stmk/Hartberg: Aufgrund eines Ausweichmanövers geriet am 27.2. ein 4achsiger Betonmischwagen auf das Bankett und stürzte um. Um 14.48 Uhr erhielt der Kommandant der FF Hartberg die Meldung, dass ein Betonmischwagen auf der Fahrt von Penzendorf nach Staudach in Straßengraben stecke. Daraufhin fuhr ABI d.F. Gerald Jeitler mit dem VF und 2 Mann zur Erkundung zur Einsatzstelle. Fact war, dass das Schwerfahrzeug komplett ungestürzt war und auf der Mischtrommel lag.


 
Beton darf nicht hart werden 
Nach Rücksprache mit der Firmenleitung wurde die Trommel mittels Autogenschweißgerät und Flex auf einer Größe von 50 x 50 cm aufgetrennt, dass die 8m“ Lieferbeton ins Freie fließen, bzw von Feuerwehrmännern aus der Trommel ins Freie geschaufelt werden konnte.

Nach dem Entladevorgang wurde der restliche Beton noch mit Wasser aus der Mischtrommel geschwemmt, sodaß mit der Bergung begonnen werden konnten. Mittels der beiden Seilwinden des SRF Hartberg und des RLFA Penzendorf und unter Zuhilfenahme eines Kommunal ICB, welcher die Trommel stützte, wurde das Schwerfahrzeug wieder auf die Straße gestellt. Gottlob gab es keine größeren Schäden am sehr teuren Mischfahrzeug, welches aus eigener Kraft die Weiterfahrt antreten konnte.
 
Geringer Schaden durch professionellen Einsatz 
Betonmischfahrzeuge sind - wie beschrieben - absolut teure, High Tech-Geräte. Wird der Beton in der Trommel hart, ist das mit einem Totalschaden gleich zu setzen. Durch die rasch Entlehrung und fachgerechte Bergung konnte der Schaden gering gehalten werden! (A.Z.)
 

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