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Start Fachwissen Taktik-Einsatz-Wissen Beschuss von Gasflaschen

Beschuss von Gasflaschen

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 „Gasflaschen im Brandfall“ war Thema der von der FF Schärding durchgeführten Schulung und Vorführung am Dienstag, 20. November. Mehr als 270 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den Bezirken Schärding und Ried im Innkreis, sowie aus dem benachbarten Bayern und Schärdings Partnerstadt Grafenau waren gekommen, um dieses Einsatzthema genauer unter die Lupe zu nehmen. Nach dem Theorievortrag von ABI Michael Hutterer und Major Berger vom Einsatzkommando Cobra – welches im Einsatzfall für das Aufschießen von Gasflaschen angefordert werden kann – ging es an die Praxis.
Bei allen Gasflaschen außer bei Acetylen kann davon ausgegangen werden, dass bei Flaschen, welche mit Flammen beaufschlagt wurden und beim Löschangriff die Kühlung einsetzt, die Gefahr dann vorbei ist. Nur bei Acetylengasflaschen kann ein möglicher gestarteter Prozess im Inneren der Gasflasche nicht mehr gestoppt werden. Dann bleibt nur mehr das Aufschießen der Flasche mit einer Leuchtspurmunition, welche dann das austretende Gas in Brand setzt und es zu einem kontrollierten Ausbrennen kommt. Genau dieses Szenario wurde dann mit zwei halb gefüllten Acetylen-Gasflaschen im Steinbruch der „Schärdinger Granit“ in Gopperding vorgeführt. Ein Schütze vom Einsatzkommando Cobra und Bezirkspolizeikommandant Oberst Parzer gaben insgesamt 10 Schuss Leuchtspurmunition ab und entzündeten so die Flaschen. Eins sehr aufschlussreiches Szenario für die Führungskräfte aus Oberösterreich und Bayern. Ein Dank gilt der Fa. Linde, welche die beiden Gasflaschen bereitgestellt hat, dem Einsatzkommando Cobra und der „Schärdinger Granit“ für die Bereitstellung des Steinbruchs und der Verpflegung der Übungsteilnehmer.
 

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