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Standardeinsatz PKW-Brand – Menschenrettung

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In den letzten Jahren gab es immer wieder unglaubliche Serien an Brandtoten nach PKW-Unfällen mit sich gebracht. Wohl eine Verkettung unglücklicher Umstände. Insbesondere für PKW-Brände sind die Ersthelfer entscheidend. Was sie versäumen kann auch die schnellste Feuerwehr der Welt nicht mehr einholen.
Bei einer „Spurensuche“ in Kleinzell in Zusammenarbeit mit der Landesstelle für Brandverhütung und der Feuerwehr Kleinzell veranstaltete die Kriminalabteilung NÖ (Gruppe Brand, Leiter Chefinspektor Rudolf Scheidl) ein Seminar für Bezirksbrandermittler der Gendarmerie mit dem Thema  „PKW-Brände“. Der Praxisversuch diente dazu, die Geschwindigkeit der
Brandausbreitung unter verschiedenen Bedingungen zu verfolgen.
Die Zeitspanne bis zur Entwicklung eines Vollbrandes reichte dabei von wenigen Minuten bis zu nahezu einer Stunde (!). In keinem der Fälle kam es übrigens zu einer (auch nicht erwarteten) Explosion, obwohl sich in einem der Fahrzeuge auch ein zusätzlicher Tank, mit Treibstoff befüllt, befand. Es sollte damit vor Augen geführt werden, dass bei Entstehungsbränden im Motorraum genug Zeit bleibt um auch Hilfe zu leisten.

Für die Feuerwehr gilt grundsätzlich: Vorgehen unter Verwendung von kompletter Schutzausrüstung und Preßluftatmer. Sollte eine Person eingeschlossen sein, wird die Brandbekämpfung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchgeführt -  Pulver und Schaum sind immer noch besser als Verbrennen !

Bei Brandverletzungen ist das Opfer mit größeren Wassermengen zu kühlen, dazu kann ruhig Wasser von TLF (Sprühstrahl!) verwendet werden. Das Kühlen muss über einen längeren Zeitraum ( rund 10 bis 15 Minuten) erfolgen, um wirksam zu sein! (siehe auch Gefahren-ABC 12/2002, Verbrennungen)
 

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