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Fachwissen
Übung und Ausbildung
Abschnittsübung Ebreichsdorf: Zentrallager brennt
Fachwissen
Übung und Ausbildung
Abschnittsübung Ebreichsdorf: Zentrallager brennt
Abschnittsübung Ebreichsdorf: Zentrallager brennt
NÖ: Ein Großbrand wurde am 04. Oktober 2008 in Trumau (Bez. Baden) bei der Fa. Hofer im Zentrallager simuliert. Es waren insgesamt 304 Feuerwehrmitglieder eingesetzt, welche an zwei verschiedenen Teilen des Gebäudes übten.Übungsannahme waren in Brand geratene Müllcontainer mit starker Rauchentwicklung an der Nordseite des Gebäudes. Der Brand drohte auf das angrenzende Trockenlager überzugreifen.Die interne Brandschutzgruppe der Fa. Hofer alarmierte kurz nach entdecken des Brandes die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr und begannen parallel mit den Löscharbeiten. Jedoch gelang es den MitarbeiterInnen nicht, den Brand unter Kontrolle zu bringen und in weiterer Folge werden einige Personen vermisst und andere erleiden Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen.Schwerpunkt dieses Übungsszenarios war einerseits die Rettung der Verletzten und andererseits schnelle Brandbekämpfung.
14.00h: Zeitgleiches Eintreffen der FF Trumau mit fünf Fahrzeugen und der Exekutive am Übungsort. Umgehend wurden ATS-Trupps zur Rettung der vermissten Personen eingesetzt und mit den Löscharbeiten wurde begonnen. Die Verletzten wurden so schnell als möglich nach Draußen gebracht und den Feuerwehrkräfte am Parkplatz übergeben.
14.15h: Der erste Rettungswagen des Roten Kreuzes traf ein und leistet Erste Hilfe während weitere Rettungswagen angefordert wurde.
Unterdessen wurde bekannt, dass an der Ostseite des Gebäudes ein LKW in Brand steht. Durch den geringen Abstand zu Lagerhalle und weiteren LKW's, griff der Brand schnell auf die umliegenden Objekte über. Als Folge wurde Abschnittsalarm ausgelöst! Bei diesem Teil der Übung stand die schnelle und effiziente Löschwasserförderung im Vordergrund.
Ab 14:25 trafen dann Schlag auf Schlag die Wehren in Trumau am Übungsgelände ein. Die 72 Atemschutzträger wurden sofort zur Rettung im verrauchten Gebäude eingesetzt, während der Atemschutzsammelplatz aufgebaut wurde. Unterdessen wurde vom Roten Kreuz ein Zelt aufgebaut und die Übergabe der Verletzten Personen ging nun Zug um Zug von statten.
Um 16.00h war offizielles Übungsende und der Einsatzleiter HBI Böhm von der FF Trumau rief alle Fahrzeugkommandanten umgehend zur Übungsbesprechung zusammen. Es gab viel Lob jedoch auch einige Kritik an der Übungsleitung.
Auf dem ca. 4.000m_ großen Gelände mussten 45 Fahrzeuge möglichst schnell, sinnvoll und effizient koordiniert werden. Fälle wie dieser, zeigen uns auf, wie schwierig es ist, Übungen von dieser Größenordnung zu leiten und zu organisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz, der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr war sehr lobenswert und bemüht - von allen Seiten!
Um Horrorszenarien wie diese in der Realität zu meistern, sind solche Einsatzübungen unbedingt notwendig! Die FF Trumau verdient großes Lob für die Organisation und Durchführung der Übung!
Text: OFM Birgit Magdits
Fotos: Magdits, Schneider
14.00h: Zeitgleiches Eintreffen der FF Trumau mit fünf Fahrzeugen und der Exekutive am Übungsort. Umgehend wurden ATS-Trupps zur Rettung der vermissten Personen eingesetzt und mit den Löscharbeiten wurde begonnen. Die Verletzten wurden so schnell als möglich nach Draußen gebracht und den Feuerwehrkräfte am Parkplatz übergeben.
14.15h: Der erste Rettungswagen des Roten Kreuzes traf ein und leistet Erste Hilfe während weitere Rettungswagen angefordert wurde.
Unterdessen wurde bekannt, dass an der Ostseite des Gebäudes ein LKW in Brand steht. Durch den geringen Abstand zu Lagerhalle und weiteren LKW's, griff der Brand schnell auf die umliegenden Objekte über. Als Folge wurde Abschnittsalarm ausgelöst! Bei diesem Teil der Übung stand die schnelle und effiziente Löschwasserförderung im Vordergrund.
Ab 14:25 trafen dann Schlag auf Schlag die Wehren in Trumau am Übungsgelände ein. Die 72 Atemschutzträger wurden sofort zur Rettung im verrauchten Gebäude eingesetzt, während der Atemschutzsammelplatz aufgebaut wurde. Unterdessen wurde vom Roten Kreuz ein Zelt aufgebaut und die Übergabe der Verletzten Personen ging nun Zug um Zug von statten.
Um 16.00h war offizielles Übungsende und der Einsatzleiter HBI Böhm von der FF Trumau rief alle Fahrzeugkommandanten umgehend zur Übungsbesprechung zusammen. Es gab viel Lob jedoch auch einige Kritik an der Übungsleitung.
Auf dem ca. 4.000m_ großen Gelände mussten 45 Fahrzeuge möglichst schnell, sinnvoll und effizient koordiniert werden. Fälle wie dieser, zeigen uns auf, wie schwierig es ist, Übungen von dieser Größenordnung zu leiten und zu organisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz, der Polizei und der Freiwilligen Feuerwehr war sehr lobenswert und bemüht - von allen Seiten!
Um Horrorszenarien wie diese in der Realität zu meistern, sind solche Einsatzübungen unbedingt notwendig! Die FF Trumau verdient großes Lob für die Organisation und Durchführung der Übung!
Text: OFM Birgit Magdits
Fotos: Magdits, Schneider