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FF und Kindergarten

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Bevor eine Brandschutzübung im NÖ Landeskindergarten in Wampersdorf durchgeführt werden konnte, musste den Kindern und den Betreuerinnen einiges gezeigt und erklärt werden.
Gelehrt bzw. wiederholt wurde:

- Alarmierung der Feuerwehr, Polizei oder Rettung; Notrufnummern, Absetzen des Notrufs, Telefonat mit der Alarmzentrale Baden
- Einsatzbekleidung; Erklärung Stück für Stück
- Atemschutz; Erklärung, wird vor den Kindern Stück für Stück angezogen, Kinder dürfen auch Maske anprobieren
- Fahrzeuge; Erklärung, Kinder dürfen sich ins Fahrzeug setzen, Löschvorführung
- Nebelgerät; Vorführung des Gerätes, Erzeugen von Kunstrauch.

Zur Übung selbst:

Die FF Wampersdorf führte am Freitag, dem 19. Oktober 2007 im Landeskindergarten Wampersdorf eine Evakuierungsübung durch. Der Übung war eine Unterweisung der Kinder am Montag vorangegangen.
Im Kindergarten befanden sich zum Zeitpunkt der Übung etwa 30 Kinder inkl. 4 Betreuerinnen - die Feuerwehr muss aber im Ernstfall von bis zu 50 Kindern ausgehen, da zum Zeitpunkt der Übung nicht alle Kinder anwesend waren. Um genau 9.12 Uhr begann BM Bernhard Leitgeb, der die Übung ausgearbeitet hatte, den Gang und die kleineren Aufenthaltsräume mit einer Nebelmaschine zu vernebeln und macht durch Schreie auf den angenommenen Brand aufmerksam.
Sofort wurde von den Betreuerinnen begonnen, die Kinder aus dem Gebäude zu evakuieren. Obwohl die Übung bei den Kindern nicht angekündigt wurde und für sie der Alarm daher völlig überraschend kam, dauerte die Evakuierung nur 90 Sekunden. So konnte um 9.14 Uhr von einer Betreuerin per Telefon die Feuerwehr alarmiert werden. Florian Baden alarmierte die FF Wampersdorf, die sich mit RLFA, KLF und 12 Mann auf den Weg machte.
Der erste Atemschutztrupp - der Rettungstrupp - rüstete sich bereits im RLFA mit den Geräten aus, um vor Ort gleich mit der Rettung einer vermissten Person beginnen zu können. Nach kurzer Zeit wurde diese lokalisiert und mit dem Notrettungsset ins Freie gebracht. Die Vernebelung der Räumlichkeiten war übrigens derart gut, dass man die eigene Hand vor den Augen nicht erkennen konnte - dadurch kann man bei der Lokalisierung der Person durchaus von realistischen Bedingungen ausgehen. Vom Ausbruch des Brandes bis zur Rettung der Person ins Freie vergingen genau 12 Minuten.
Ein zweiter Atemschutztrupp lokalisierte den "Brandherd" und löschte diesen ab - nach 20 Minuten konnte dann Brand-Aus gegeben werden. Danach wurde noch mit dem Hochdrucklüfter der Rauch aus dem Gebäude geblasen.
Im Anschluss an die Übung wurde mit den Betreuerinnen im Turnsaal eine Übungsbesprechung durchgeführt.  Die Übung lief sehr gut ab, vor allem die Evakuierung der Kinder war nahezu perfekt. Zu erwähnen ist noch, dass in einem Ernstfall aufgrund der vielen Kinder sofort der Unterabschnitt und die FF Wimpassing mitalarmiert werden.
Team Öffentlichkeitsarbeit & Einsatzdokumentation
www.ffwampersdorf.at

 

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