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Fachwissen
Übung und Ausbildung
Hauptübung 2007
Fachwissen
Übung und Ausbildung
Hauptübung 2007
Hauptübung 2007
T/Wörgl: Vor eine schwere Herausforderung wurden die Einsatzkräfte bei der diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Wörgl gestellt. Ein Brand mitten im engen Stadtgebiet, der zu einer Reihe von verketteten Ereignissen führte brachte alle Beteiligten ins Schwitzen.Übungsannahme:
Nach einer heftigen Explosion mehrerer Gasflaschen im zweiten Stock eines Neubaues, mitten in der Wörgler Bahnhofstraße, wurden durch die enorme Druckwelle mehrere Gerüstteile auf die Straße geschleudert und begruben zwei Fahrzeuge sowie einen Passanten unter sich. Der Lenker eines der beiden Fahrzeuge war durch die Explosion dermaßen geschockt, dass er sein
Fahrzeug in die Baugrube neben dem Haus riss, bevor er unter den
Gerüstteilen begraben wurde.
Ein dahinter fahrender LKW, welcher Gefahrgut geladen hatte, musste ruckartig abbremsen. Dadurch kamen auf der Ladefläche zwei Fässer zu Fall und es traten mehrere Flüssigkeiten aus. Durch die giftigen Dämpfe verlor der LKW-Lenker unmittelbar neben seinem Fahrzeug das Bewusstsein. Ein Kranfahrer des Baukranes auf der Baustelle wollte den Verletzten zu
Hilfe kommen, war aber zu unvorsichtig und brach sich den Oberschenkel.
Ein Verlassen des 25 Meter hohen Kranes war somit nicht mehr möglich.
Übungsablauf:
Bereits kurz nach der Alarmierung konnte die FF Wörgl zur Unfallstelle ausrücken. Bereits beim Eintreffen wurde klar, dass dieses Szenario nicht alleine zu bewältigen war. Sofort wurden die Feuerwehr Bruckhäusl und die Betriebsfeuerwehr Sandoz Kundl alarmiert. Währen die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet wurde, trafen bereits die Einsatzkräfte des
Roten Kreuzes ein.
Die Mannschaft des RLF und SRF übernahmen die Bergung der Personen aus den
beiden Fahrzeugen sowie die Bergung des eingeklemmten Passanten. In jedem
der Fahrzeuge waren zwei Personen eingeklemmt. Besonders schwierig
gestaltete sich die Bergung des Lenkers, welcher mit seinem Fahrzeug in
den Baugraben fuhr. Er wurde durch eine schwere Eisenstange gepfählt und
konnte nicht ohne weiters aus dem Fahrzeug geborgen werden.
In der Zwischenzeit begannen die Mannschaften des Tank 1 und 2 mit der
Bergung des Bewusstlosen LKW-Fahrers. Bereits nach kurzer Zeit kam die BTF
Sandoz zu Hilfe und wickelte die Bergung der Fässer, welche unter anderem
Ameisensäure enthielten ab. Die giftigen Dämpfe wurde vom Tank 2 mit
Sprühnebel niedergeschlagen und somit unschädlich gemacht. Die ebenfalls
eingetroffene FF Bruckhäusl startete den Innenangriff im zweiten Stock des
Neubaus und die Wörgler Drehleiter begann mit der Liegendbergung des Kranfahrers. Die Mannschaft des Roten Kreuzes richtete inzwischen eineSanitätshilfsstelle im Schnelleinsatzzelt der FF Wörgl ein. Der Atemschutztrupp der FF Bruckhäusl meldete schließlich zwei weitere verletze Personen im 2. OG, welche ebenfalls durch die Drehleiter geborgen werden mussten.
Resümee:
Trotz der erschwerten Bedingungen im engen Stadtgebiet und dem extremen Stress durch die vielen verschiedenen und gleichzeitig zu bewältigenden Szenarien, klappte die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte hervorragend und die gestellten Aufgaben wurden bravurös gelöst.s bleibt nur zu hoffen, dass es bei solchen Großereignissen bei Übungen
bleibt und nie ein Ernstfall daraus wird.
Nach einer heftigen Explosion mehrerer Gasflaschen im zweiten Stock eines Neubaues, mitten in der Wörgler Bahnhofstraße, wurden durch die enorme Druckwelle mehrere Gerüstteile auf die Straße geschleudert und begruben zwei Fahrzeuge sowie einen Passanten unter sich. Der Lenker eines der beiden Fahrzeuge war durch die Explosion dermaßen geschockt, dass er sein
Fahrzeug in die Baugrube neben dem Haus riss, bevor er unter den
Gerüstteilen begraben wurde.
Ein dahinter fahrender LKW, welcher Gefahrgut geladen hatte, musste ruckartig abbremsen. Dadurch kamen auf der Ladefläche zwei Fässer zu Fall und es traten mehrere Flüssigkeiten aus. Durch die giftigen Dämpfe verlor der LKW-Lenker unmittelbar neben seinem Fahrzeug das Bewusstsein. Ein Kranfahrer des Baukranes auf der Baustelle wollte den Verletzten zu
Hilfe kommen, war aber zu unvorsichtig und brach sich den Oberschenkel.
Ein Verlassen des 25 Meter hohen Kranes war somit nicht mehr möglich.
Übungsablauf:
Bereits kurz nach der Alarmierung konnte die FF Wörgl zur Unfallstelle ausrücken. Bereits beim Eintreffen wurde klar, dass dieses Szenario nicht alleine zu bewältigen war. Sofort wurden die Feuerwehr Bruckhäusl und die Betriebsfeuerwehr Sandoz Kundl alarmiert. Währen die Unfallstelle abgesichert und ausgeleuchtet wurde, trafen bereits die Einsatzkräfte des
Roten Kreuzes ein.
Die Mannschaft des RLF und SRF übernahmen die Bergung der Personen aus den
beiden Fahrzeugen sowie die Bergung des eingeklemmten Passanten. In jedem
der Fahrzeuge waren zwei Personen eingeklemmt. Besonders schwierig
gestaltete sich die Bergung des Lenkers, welcher mit seinem Fahrzeug in
den Baugraben fuhr. Er wurde durch eine schwere Eisenstange gepfählt und
konnte nicht ohne weiters aus dem Fahrzeug geborgen werden.
In der Zwischenzeit begannen die Mannschaften des Tank 1 und 2 mit der
Bergung des Bewusstlosen LKW-Fahrers. Bereits nach kurzer Zeit kam die BTF
Sandoz zu Hilfe und wickelte die Bergung der Fässer, welche unter anderem
Ameisensäure enthielten ab. Die giftigen Dämpfe wurde vom Tank 2 mit
Sprühnebel niedergeschlagen und somit unschädlich gemacht. Die ebenfalls
eingetroffene FF Bruckhäusl startete den Innenangriff im zweiten Stock des
Neubaus und die Wörgler Drehleiter begann mit der Liegendbergung des Kranfahrers. Die Mannschaft des Roten Kreuzes richtete inzwischen eineSanitätshilfsstelle im Schnelleinsatzzelt der FF Wörgl ein. Der Atemschutztrupp der FF Bruckhäusl meldete schließlich zwei weitere verletze Personen im 2. OG, welche ebenfalls durch die Drehleiter geborgen werden mussten.
Resümee:
Trotz der erschwerten Bedingungen im engen Stadtgebiet und dem extremen Stress durch die vielen verschiedenen und gleichzeitig zu bewältigenden Szenarien, klappte die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte hervorragend und die gestellten Aufgaben wurden bravurös gelöst.s bleibt nur zu hoffen, dass es bei solchen Großereignissen bei Übungen
bleibt und nie ein Ernstfall daraus wird.
Daniel Aniser/ÖRK & FF Wörgl
Bericht: Thomas Hauser / FF Wörgl