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Start Fachwissen Übung und Ausbildung Die Loislalm brennt

Die Loislalm brennt

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  Die Loislalm ist eine Siedlung von ungefähr 50 Kleingartenhäusern unterhalb einer Schießstätte. Obwohl Strom und Wasser aus Wien kommen gehört die Enklave zu Klosterneuburg und zum Einsatzgebeit der FF Weidlingbach. Die zufahrt erfolgt über eine schmale Straße von der Exelbergstraße, der obere Teil kann über Forstwege vom Schottenhof her erreicht werden.
Diese Siedlung ist schwer zugänglich und nicht mit Fahrzeugen zu befahren, weiters sind keine Hydranten vorhanden. Ein Brand in oder in der Nähe der Siedlung stellt die Feuerwehr vor eine schwierige Aufgabe. Dei FF Weidlignbach hat ihre Aufgabe  ernst genommen und den Worst Case geübt: Zwei Brandherde im Wald oberhalb der Siedlung sorgen für einen mächtigen Waldbrand, welcher begünstigt durch den Wind die Siedlung massiv gefährdet.
 
Die nach rund 15 Minuten Anfahrt eintrefffende FF Weidlingbach (KDOF, RLFA 1000, GTLF 8000) legt eine rund 200m lange Zubringleitung steil bergauf zum östlichen Brandherd und kann mit der mitgeführten Wassermenge den Brand zum Stehen bringen. Nachgeforderte Kräfte legen vom nächst gelegenen Hydranten (auf Wiener Gebiet) eine rund 400m lange Zubringleitung (FF Kierling, VF, LF, SA 1000).
 
Inzwischen trifft die FF Steinbach mit TLF 1000 und KLF-W vom Schottenhof kommend beim zweiten Brandherd ein und nimmt die Brandbekämpfung auf. Ihr zu Hilfe kommen ein RLF und ein GTF der Wiener Berufsfeuerwehr. Das GTF wirdals Puffer eingesetzt, die Feuerwehren Kirchbach, Mauerbach, Gablitz und Purkersdorf (mit TLFA 4000 bzw. 3000) transportieren Wasser im Pendelverkehr. Die FF Hintersdorf unterstützt die Kräfte am östlichen Einsatzabschnitt. Nach rund einer Stunde können an beiden Brandstellen drei bzw. vier C-Rohre vorgenommen werden.
 
Die Übung wurde in Echtzeit abgehalten - und daraus wertvolle Lehren gezogen: In 15 Minuten kann unter optimalen Verkehrsbedingungen das erste Fahrzeug vor Ort sein, sollte in höher gelegenes Obejkt brennen, muss eine lange Zubringleitung gelegt werden. Bei ener größeren Brandlast ist eine großflächige Alarmeirung rasch notwendig.
 

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