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Einsätze
Rettungseinsätze
Großaufgebot an Einsatzkräften bei Suchaktion
Großaufgebot an Einsatzkräften bei Suchaktion
O/Um 10:00 Uhr am 05. August 2011 wurden die Feuerwehren Kopfing, Engertsberg und St. Roman zu einer Personenrettung - Suchaktion im Steinbruch Ach, Gemeinde Kopfing, durch die Polizei alarmiert. Der Inhaber einer Metallverarbeitungsfirma ist spurlos verschwunden. Aufgrund der Lage und Größe des Gebietes und der Tatsache, dass in der Werkstatt Blut gefunden wurde, ließ Einsatzleiter HBI Höller Johannes die Feuerwehren Aschenberg, Engertsberg, Kössldorf und Rain nachalarmieren. Da nur ca. 100 Meter neben der Werkstatt ein See liegt, wurde auch die Tauchergruppe der Feuerwehr Schärding alarmiert. Die ca. 110 anwesenden Kameraden der 7 Feuerwehren und insgesamt 8 Suchhundestaffeln von Polizei und Rettung teilten sich in verschiedene Trupps auf und suchten auf einer Fläche von ca. 10 Hektar nach der vermissten Person. Im See führten die Einsatztaucher der FF Schärding einen Tauchgang im Uferbereich durch. Nachdem das Suchgebiet und der See abgesucht waren und die Person immer noch vermisst wurde, kam ein Spezialhund des Bayrischen Roten Kreuzes zum Einsatz. Dieser ist auf die Suche einzelner Blutpartikel ausgerichtet und kann diese auch noch nach Stunden aufspüren. Da hierfür nicht mehr alle eingesetzten Feuerwehrkräfte benötigt wurden, rückten die Feuerwehren um ca. 13 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein. Die Polizei sucht nun mittels Hubschrauber und Wärmebildkamera weiter nach dem Vermissten und wird dabei von der FF St. Roman unterstützt.
Update 6.8.:
Nachdem die Suche nach der vermissten Person in St. Roman am 5. August ergebnislos abgebrochen werden musste, wurde sie heute im Lauf der Vormittagsstunden wieder aufgenommen. Insgesamt 11 Feuerwehren mit ca. 80 Einsatzkräften durchkämmen nochmals das gesamte Gebiet rundum die Werkstätte des Vermissten. Auch sind zusätzlich noch Wärmebildkameras am Boden im Einsatz, die Suchtrupps werden auch durch zahlreiche Rettungs- und Suchhunde von unterschiedlichen Organisationen unterstützt. Außerdem sind Taucher des Einsatzkommandos Cobra vor Ort, welche noch Teile des nahe gelegenen Steinbruchsees durchsuchen. Die Suche wird noch einige Zeit andauern, wobei die Hoffnung den Vermissten noch lebend zu finden von Stunde zu Stunde geringer wird.
Bericht Österreichische Rettungshundebrigade www.oerhb-oberoesterreich.at:
Gestern Freitag wurden vormittag Blutspuren in der Werkstätte des Schlossers gefunden, seitdem fehlt von ihm jede Spur. 11 Feuerwehren, 17 Hundeführer der ÖRHB, Suchundeteams des Roten Kreuzes, Spezialtaucher der Cobra und Einsatzkräfte des Landeskriminalamtes versuchten heute den Vermissten zu finden. Wälder, Wiesen, Wege und der naheliegende Teich einer Schottergrube wurden Zentimeter für Zentimeter abgesucht. Leider konnte der Mann nicht gefunden werden und somit wurde gegen 17:00 die Suche erfolglos abgebrochen.
Update 8.8.: Auch die gestrige Suche verlief ergebnislos.