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Einsätze
Rettungseinsätze
Nightrace Schladming – Das Rote Kreuz zieht Bilanz
Nightrace Schladming – Das Rote Kreuz zieht Bilanz
Schladming/Planai (Stmk.). Beim alljährlichen „Nightrace“ in Schladming sorgte das Rote Kreuz mit rund 107 MitarbeiterInnen für die sichere sanitätsdienstliche Versorgung der rund 50.000 Eventbesucher, sowie Teilnehmer.Zur Versorgung standen großzügig vorbereitete Sanitätsräume und Ambulanzcontainer im östlichen Bereich („Hopsi“) und westlichen Bereich (Planaistadium/Parkhaus) bereit. Fix postierte Rot-Kreuz-Fahrzeuge und weitere mobile Einsatzteams, die permanent durch die Besucherströme patrouillierten, standen als direkte Anlaufstellen für Verletzte zur Verfügung. Ebenso war das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Liezen vor Ort. Weiters waren auch RK-Mitarbeiter zur Patientenübergabe im Diakonissenkrankenhaus Schladming eingesetzt.
Als Kommunikationszentrum der Einsatzkräfte wurde im neu errichteten "Planet-Planai" eine eigene mobile Rettungsleitstelle für diese Veranstaltung eingerichtet. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Rettungsleitsstelle Liezen wäre an diesem Abend ansonsten enorm gewesen.
61 Personen wurden vom Roten Kreuz in den Sanitätsräumen vor Ort versorgt. 23 davon mussten in das Diakonissenkrankenhaus Schladming eingeliefert und teilweise stationär aufgenommen werden. Im Vordergrund der Versorgungen standen Kreislaufkollapse, Knochenbrüche und Verletzungen nach Stürzen, einzelne Unterkühlungen, aber auch alkoholisierte Personen die sich aber im Rahmen hielten.
Bei ca. 50.000 (!) Besuchern liegt die Zahl der Versorgungen durch das Rote Kreuz unterdurchschnittlich im Rahmen solcher Großevents. Dies bedeutet aber eine optimale Hilfestellung für jedenen einzelnen Patienten in einer Ausnahmesituation.
Am Veranstaltungsort unterstützten zusätzlich Teams der RK-Bezirksstellen Feldbach, Leibnitz, Voitsberg, Weiz, Gmunden und Vöcklabruck, sowie die Rettungsabteilung der Feuerwehr Admont das Rote Kreuz im Bezirk Liezen.
Alle Ortsstellen des Rot-Kreuz-Bezirks Liezen wurden verstärkt besetzt, um so die Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung in gewohnter Weise zu gewährleisten und um auf den starken Reiseverkehr vorbereitet zu sein.
Ein Teil der Rot-Kreuz-Kräfte rückte bereits kurz nach dem Ende des Bewerbs wieder ab. Verbleibende Kräfte verlagerten Ihren Schwerpunkt in die „Weltcupmeile“ in der Innenstadt von Schladming, wo man erfahrungsgemäß noch einige Einsätze erwartet oder verstärkten die Ortsstelle Schladming, um für die Bevölkerung und die Urlauber in der Region da zu sein.
Ing. Manuel Bartl