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Einsätze
Brandeinsätze
Hotel in Saalbach-Hinterglemm ausgebrannt
Hotel in Saalbach-Hinterglemm ausgebrannt

S/25.12./: Am 25. Dezember brach im Hotel Glemmtalerhof in Saalbach-Hinterglemm ein Brand im Dachgeschoß aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Mit einem stundenlangen massiven Löschangriff konnten die Feuerwehren Saalbach, Viehofen, Maishofen, Saalfelden und Zell am See den Brand niederschlagen, rund 150 Kräfte standen zunächst im Einsatz. Die Hotelgäste konnten nach ersten Meldungen alle in Sicherheit gebracht werden. Geführt wird das 160-Betten-Hotel von der Gattin des Salzburger FPÖ-Obmanns Karl Schnell. Der Brand dürfte im Saunabereich ausgebrochen sein. Das Hotel liegt in der Dorfstraße 150 in Hinterglemm, nur wenige Meter von einer Skiliftstation entfernt. FO war vor Ort. Fotos: spusch; Bericht im nächsten FO!
Update 26.12.: Die Nachlöscharbeiten dauern bis in die Vormittagsstunden, derzeit werden Teile des Dachstuhls bagetragen. Seit dem Brandausbruch waren insgesamt 330 Einsatzkräfte von 17 Feuerwehren aus dem Pinzgau und Pongau im Einsatz. Die Brandbekämpfung erfolgte u.a. über drei Drehleitern und eine Teleskopmastbühne.
Das Hotel war ausgebucht - die rund 150 Gäste konnten alle unverletzt das Objekt verlassen und wurden in Ersatzunterkünften untergebracht. Als das Feuer ausbrach, saßen viele Urlauber noch beim Abendessen.Die Hotelgäste flüchteten ins Freie. Die Einsatzkräfte überprüften anhand einer Gästeliste, ob auch alle Personen das Haus verlassen hatten. Zwei Urlauber fehlten. Sie schliefen noch in ihrem Zimmer und mussten geweckt werden.
Zuerst brannte der Dachstuhl und der vierte Stock, dann breitete sich das Feuer weiter aus.
Im Laufe des Sonntags treffen noch Brandsachverständige des Landeskriminalamtes Salzburg ein, um die Brandursache zu klären.
Update: 1400 Uhr: Die Löscharbeiten dauern an - die gesamte Dachkonstruktion muss zerlegt und Glutnester gelöscht werden.
Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg
Am 25.12.2011, gegen 22.15 Uhr, entdeckte ein Angestellter des Hotels Glemmtalerhof, in 5754 Hinterglemm dass aus den obersten Stockwerken und Dachgeschoß Rauchschwaden aufsteigen und verständigte sofort die Feuerwehr.
Acht Feuerwehreinheiten mit insgesamt 210 Mann, 20 Einsatzfahrzeugen sind derzeit mit den Löschmaßnahmen beschäftigt, der Brand konnte noch nicht unter Kontrolle gebracht werden.
Laut ersten Ermittlungen dürfte der Brand entweder im 4. oder. 5. Obergeschoß (Schwimmhalle und 5 Gästezimmer) seinen Ausgang genommen haben. Derzeit wird die Eindeckung des Daches abgetragen, um die Flammen restlos zu löschen.
Zum Zeitpunkt der Brandentdeckung waren wenige der ca. 120 Hotelgäste im Hotel, welche rechtzeitig evakuiert werden konnten. Insgesamt fasst das Hotel 68 Gästezimmer, einen Wellnessbereich, sowie eine Hotelhalle, der Geschäftsbereich des Hotels und ein im Erdgeschoß befindliches Sportgeschäft.
Laut ersten Informationen dürfte der Schaden in geschätzter Höhe von mehreren Millionen EURO betragen.
Derzeit wurden durch das Brandgeschehen und den derzeitigen Löschmaßnahmen keine Personen verletzt.
Das Bundeskriminalamt Wien übernimmt die Ermittlungen und ist nach Saalbach/Hinterglemm unterwegs.
Interessanter Link: ORF
BRANDURSACHE KLAR!
Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg
Die Untersuchungen am Brandort beim Hotel "Glemmtalerhof" in Hinterglemm wurden v. 26.12.2011 bis 29.12.2011 von Beamten des BKA Wien sowie Beamte des LKA Salzburg, Ermittlungsbereich Brand und der Bezirksbrandermittlung des BPK Zell am See durchgeführt.
Aufgrund subjektiver Angaben der Geschädigten, sowie der vorgefundenen Abbrandspurensituation konnte der Brandentstehungsbereich auf die Zwischendecke unterhalb der finnischen Sauna im fünften Stock des Objektes eingegrenzt werden.
In diesem Bereich sind eine Vielzahl von elektrischen Kabeln verlegt.
Die Detailuntersuchungen im eingegrenzten Brandausbruchsbereich ergaben, dass der Brand mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch einen elektrischen Defekt an den vorgefundenen Elektroleitungen seinen Ausgang genommen hat.
Andere objektive Brandursachenmöglichkeiten wurden überprüft, konnten aber ausgeschlossen werden.
Es ergaben sich auch keine Hinweise und Anhaltspunkte auf subjektive Handlungen (fahrlässige und vorsätzliche Brandstiftung).
Statistik:
Feuerwehr: 47 Fahrzeuge, 293 Mann
- Bad Hofgastein
TB 23 - Bruck:
TLFA 4000, LFA, MTF, KLFA St.Georgen, MTF St.Georgen; - Kaprun:
MTF - Lend:
MTF - Maishofen:
TLFA 3000, KLFA; - Maria Alm:
LFBA, MTF; - Niedernsill:
LFB, KLFA; - Piesendorf:
TLFA 4000, KLFA - Saalbach:
RLFA 2000, DLK 18, VF 2, KLFA, MTF, TLFA 3000 Hinterglemm, KLFA Hinterglemm; - Saalfelden:
DLK 23, KDOFA Pinzgau, ASF, TLFA 4000, LFA Harham, RLFA 1000 Letting, KLFA Letting; - Taxenbach:
SLFA; - Uttendorf:
MTF; - Viehhofen:
KLF, KLFA; - Zell am See:
ASF Pinzgau, DLK 23, KDOFA, TLFA 4000, TLFA 5000, VF 1, KLFA Thumersbach, MTF Thumersbach; - Landesfeuerwehrkommando:
LFK, BFK Pinzgau, AFK 2 Pinzgau;
Rotes Kreuz: 2 KatZüge Polizei: Brandursachenermittler Sonstige: 2 Autokräne, diverse Fahrzeuge Bauhof Gemeinde Saalbach
Gesamt: 64 Fahrzeuge, 347 Mann