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Start Einsätze Brandeinsätze Großbrand in Klausen-Leopoldsdorf

Großbrand in Klausen-Leopoldsdorf

N/In den Vormittagsstunden des 03. Oktober 2011 brach aus noch ungeklärter Ursache in einem Wohnhaus einer sechsköpfigen Familie in Klausen Leopoldsdorf-Ortsteil Lammerau ein Brand aus. Die Mutter hatte in der Früh eines ihrer vier Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht. Als sie wieder mit ihrem 1 ½ jährigen Sohn zurück kam, drang bereits massiver Rauch aus den Fenstern im Obergeschoß. Sie verständigte daraufhin über Notruf 122 die Feuerwehr und versuchte noch den Brand im Bereich der Küche mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Dieses musste sie aber bald aufgeben, da die Situation bereits zu gefährlich war und verlies wieder das Gebäude. Zum Glück befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand anderer der Familie im Haus. 


Der diensthabende Leitstellendisponent der Bezirksalarmzentrale Baden löste gegen 08:45 Uhr aufgrund des Meldebildes sofort die Alarmstufe B3 aus. Somit wurden neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Klausen Leopolsdorf auch die FF Hochstraß, FF Alland, FF Groisbach, FF Heiligenkreuz auch die FF Baden-Stadt (Drehleiter mit Begleitfahrzeug), die FF Baden-Weikersdorf (Atemluftfahrzeug) und in Folge die FF Bad Vöslau ebenfalls (Atemluftfahrzeug) laut Alarmplan alarmiert. Ihren Mann der selber aktiver Feuerwehrmann ist, ereilte der Alarm in der Arbeit.

Als die ersten Feuerwehreinsatzkräfte am Einsatzort eintrafen, hatte der Brand im Obergeschoß von der Küche aus auf weitere Räume, der Fassade und dem Dachstuhl bereits ausgebreitet. Mittels mehrerer Löschleitungen wurde die Brandbekämpfung im Innen- und Außenangriff aufgenommen. Ein nahe dem Brandort vorbei führender Bach, konnte als Wasserentnahmestelle herangezogen und das benötigte Löschwasser auch mittels der Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr sichergestellt werden. Nachdem die Drehleiter in Stellung gebracht wurde, unterstützte diese die weitere Brandbekämpfung unter Atemschutz im Bereich der Vollwärmeschutzfassade und des Dachstuhles. Somit konnte auch eine weitere Ausbreitung zum direkt angrenzenden Zubau verhindert werden. Auch von der Rückseite des Gebäudes wurde eine Löschleitung auf das Dach vorgetragen. Um zu den Brandherden im Bereich des Daches zu gelangen, musste auch teilweise die Dachhaut geöffnet werden. Mittels Einsatz zweier Wärmebildkameras konnte gezielt nach Glutnester im Obergeschoß und im Dachstuhl gesucht und aufgespürt werden.

Es gelang der Feuerwehr den Brand auf die bereits betroffenen Gebäudebereiche zu beschränken, so dass die Garagen samt dem ebenerdigen Kellerbereich, der Zubau sowie das angrenzende ältere Wohnhaus der Großeltern nicht auch noch ein Raub der Flammen wurde. Der direkt an das Grundstück angrenzende Wald konnte auch geschützt werden. Der Neubau wurde aber schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Erst nach ca. 3 Stunden konnte von der Einsatzleitung Brandaus gegeben werden. Die Polizei nahm vor Ort die ersten Erhebungen auf und ein Brandermittler der Exekutive wurde angefordert. Unterstützt beim Wassertransport wurde die Feuerwehr durch ein Fahrzeug der ASFiNAG.

Fotocredit: www.ffbs.at
Stefan Schneider

 

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