Zeige alle Produkte |
|
|
Erweiterte Suche |
|
| Warenkorb zeigen | |
|
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
|
Einsätze
Brandeinsätze
Wohnhausbrand-Bewohner durch Feuerwehr gerettet
Wohnhausbrand-Bewohner durch Feuerwehr gerettet

ST/Fürstenfeld: Eine aufmerksame Nachbarin bemerkte die Rauchentwicklung im gegenüberliegenden Anwesen am Koglerweg und setzte den Notruf ab. Um 0.55 Uhr alarmierte die Polizei Fürstenfeld zuerst die Feuerwehr Fürstenfeld, in weiterer Folge die Feuerwehren Altenmarkt, Dietersdorf, Loipersdorf und Übersbach. Umgehend rückte die Stadtfeuerwehr Fürstenfeld mit Großtanklöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug 2 und der Drehleiter zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schliefen die Bewohner noch und bemerkten den in Vollbrand stehenden Dachstuhl nicht. Sie von den ersteintreffenden Kamerden geweckt und ich Sicherheit gebracht.
Nach der Erkundung durch den diensthabenden Offizier vom Tag wurde umgehend ein Innenangriff eingeleitet und die Drehleiter positioniert. Die ersten beiden Atemschutztrupps drangen in den ersten Stock des Wohnhauses vor, lokalisierten den Zugang zum Dachboden und begannen mit den Löscharbeiten.
Um den Schaden im Wohnraum gering zu halten wurde der mobile Rauchschutz eingesetzt. Es musste jedoch festgestellt werden, dass sich die Flammen bereits auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet hatten.
Die Feuermauer verhinderte aber ein Übergreifen auf das angrenzende Gästehaus.
Das Dach wurden von außen abgedeckt und die Löscharbeiten gezielt vornehmen zu können und somit den Wasserschaden so gering als möglich zu halten.
Es wurde ebenfalls das Fog-Nail-System eingesetzt, dies ist eine Löschlanze, womit man in Hohlräume vorstoßen kann ohne diese öffnen zu müssen. Diese Löschmethode hat sich schon öfters als sehr effektiv heraus gestellt. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung und Unterstützung der insgesamt mehr als 15 Atemschutztrupps wurde im weiteren Einsatzverlauf die Feuerwehr Bierbaum nachalarmiert.
Der Dachstuhl brannte annähernd zur Gänze nieder, die eingesetzten Feuerwehren konnten jedoch ein Übergreifen der Flammen auf den Wohnraum verhindern.
Insgesamt waren ca. 90 Einsatzkräfte vor Ort. Die Brandursache wird von den Beamten der Brandermittlung sowie des Landeskriminalamtes untersucht.
Carina Rath & Martin Jeindl