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Einsatzreiche Silvesternacht
Hildesheim: Die Silvesternacht zum Jahr 2012 war im Gegensatz zum Vorjahr für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in der Stadt Hildesheim von größeren Einsätzen geprägt. Der erste Einsatz war der Brand eines Papiercontainers in der Hammersteinstraße um 21:45 Uhr. Schon kurz nach dem Einrücken gab es um 22:29 Uhr einen Alarm für den gesamten Einsatzzug. Ein Bürger hatte über einem Haus in der Oststadt verdächtigen Rauch entdeckt. Die Nachprüfung mit Hilfe der Drehleiter ergab, dass es sich um Rauch aus einem Schornstein handelte. Um 23:45 wurde Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf die Kreuzung Kennedydamm Bavenstedter Strasse gerufen. Hier mussten insgesamt acht Personen versorgt, teilweise aus einem Fahrzeug befreit und in die Krankenhäuser gebracht werden. Drei Personen waren so schwer verletzt, dass sie mit Arztbegleitung ins Krankenhaus transportiert werden mussten. Im Einsatz waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Rüstzug, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und vier Rettungswagen.
Da die Kräfte der Berufsfeuerwehr bei dem Verkehrunfall gebunden waren, musste um 00:09 Uhr die Freiwillige Feuerwehr mit den Ortsfeuerwehren Achtum, Bavenstedt, Drispenstedt und Einum zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Leunisstraße ausrücken. Hier war eine Silvesterrakete durch ein offenes Fenster in eine Wohnung geflogen. Durch das beherzte Eingreifen der Bewohnerin, die die brennenden Gegenstände aus dem Fenster warf konnte ein größere Schaden verhindert werden.
Um die zu erwartenden weiteren Einsätze abzuwickeln, wurde die Einsatzreserve der Freiwilligen Feuerwehr, aus den Ortsfeuerwehren Moritzberg und Stadtmitte 2, alarmiert um die Feuerwache zu besetzen. Die Einsatzkräfte rückten dann noch zu Altpapiercontainerbränden aus. Neben den größeren Einsätzen waren in der Silvesternacht mit fünf Altpapier bzw. Altkleidercontainern im Verhältnis zu den Vorjahren eher weniger silvestertypische Einsätze zu verzeichnen.
Für den Rettungsdienst war es eine einsatzstarke Nacht, die die normale Vorhaltung an Ihre Grenzen brachte und insbesondere auch wegen des Verkehrsunfalls die Alarmierung von ehrenamtlichen Kräften der Hilfsorganisationen notwendig machte. Neben den regulären Rettungsmitteln wurden drei Rettungswagen mit Ehrenamtlichen Kräften besetz. Die integrierte Regionalleitstelle hatte in der Zeit zwischen 22.00 und 06:00 Uhr mit 125 Einsätzen für Stadt und Landkreis Hildesheim ebenfalls ein sehr hohes Einsatzaufkommen.