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Bilanz der härtesten Nacht des Jahres
Hamburg: In dem Zeitraum von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr rückte die Feuerwehr Hamburg zu 242 Bränden, [davon 178 Feuer klein (Mülleimer, Papiercontainer und ähnliches)] 31 Technischen Hilfeleistungen und 731 Rettungsdiensteinsätzen aus. Im Schnitt sind somit stündlich 84 Einsätze durch die Feuerwehr Hamburg gefahren worden.
Die Schwerpunkte dieser Silvesternacht sind zahlreiche Feuer und rettungsdienstliche Einsätze gewesen, die durch die Feuerwehr Hamburg gefahren wurden.
Im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern ist eine Erhöhung der Verletzungen festzustellen. Besonders hervorzuheben sind leider die teilweise schweren Verletzungen mehrerer Kinder/Minderjähriger durch Feuerwerkskörper. Gründe hierfür sind der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern.
Bei den Kleinbränden handelte es überwiegend um Papierkorb-, Container- und Balkonbrände. Die Feuer auf den Balkonen sind auf die Lagerung von brennbarem Lagergut zurück zu führen. Parallel hierzu waren insbesondere kurz nach dem Jahreswechsel mehrere Zimmer- und Kellerbrände zu bewältigen. Glücklicherweise kam es hierbei zu keinen schwerer verletzten Personen.
Von größeren Einsatzlagen blieb die Hamburger Bevölkerung in dieser Silvesternacht glücklicherweise verschont.
Im Einsatzabschnitt Sankt Pauli/Reeperbahn und Landungsbrücken wurden 62 rettungsdienstliche Beförderungen und 1 notärztliche Beförderung durch die Hilfsorganisationen und der Feuerwehr Hamburg durchgeführt.
Insgesamt ist eine leichte Zunahme der Einsatzzahlen im Bereich Feuer und Technische Hilfeleistung und eine Abnahme der Einsatzzahlen im Bereich Rettungsdienst zum vorherigen Jahreswechsel 2010/2011 erkennbar. Dieses ist sicherlich auch auf die Witterung zurückzuführen. So kann man von einer durchschnittlichen Silvesternacht sprechen.
http://www.hamburg.de/feuerwehr/
Hendrik Frese