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Start Einsätze Einsatz Tankwagen-Unfall führte zu Feuerwehrgroßeinsatz

Tankwagen-Unfall führte zu Feuerwehrgroßeinsatz

B/Auf der Südostautobahn (A3) ist heute früh bei Hornstein ein Tankwagenunfall passiert. Der Lenker wurde dabei leicht verletzt. Die Feuerwehr musste 20.000 Liter Treibstoff aus dem Lkw abpumpen.

Infos folgen!

Foto: DI Berghofer


Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Burgenland

Am 27.09.2011, um 04.25 Uhr, kam es auf der Autobahn A3, in Fahrtrichtung Eisenstadt, im Gemeindegebiet von Steinbrunn, (Bezirik Eisenstadt-Umgebung) zu einem Verkehrsunfall mit einem Tanklastkraftwagen samt Tankaufleger.

Der 38-jährige Lkw-Fahrer, welcher mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in das Krankenhaus Eisenstadt eingeliefert wurde, gab an, dass er mit seinem Lkw deswegen rechts von der Fahrbahn abgekommen sei, da es mit einem Autotransporter, welcher ihn überholen wollte, zu einer Berührung kam Nähere Angaben bezüglich des anderen Lkws konnte er nicht machen. Diesbezüglich wurde eine sofortige Funkfahndung ausgelöst.

Der verunfallte Lkw fuhr, als er rechts von der Fahrbahn abkam, ca. 50 m entlang der abfallenden begrünten Böschung, durchfuhr sodann den Windschutzgürtel, in dem er Bäume und den Wildzaun niederstieß. Der Lenker konnte den Lkw auf den Rädern auf einem dortigen Feldweg zum Stehen bringen. Dabei wurde der Treibstofftank aufgerissen. Die fünf Ladungstanks des Sattelanhängers mit 20.000 Liter Diesel und 10.000 Liter Benzin blieben unbeschädigt, d. h. es kam zu keinem Flüssigkeitsaustritt beim Tankaufleger.

Die Bergungsarbeiten wurden von den Leuten der Freiwilligen Feuerwehr Neufeld/Leitha durchgeführt. Nach Vorbereitungsarbeiten, bei denen auch die Freiwillige Feuerwehr Eisenstadt anwesend war, wurde mit dem Umpumpen in einen mittlerweile eingetroffenen leeren Tankwagen begonnen. Während der Umpumparbeiten, welche von 06.30 Uhr bis 09.05 Uhr andauerten, war der erste Fahrstreifen der A3 (in Fahrtrichtung Eisenstadt) gesperrt. Die Bergungsarbeiten des Sattelzuges durch eine Privatfirma konnten um 12.10 Uhr abgeschlossen werden. Um 12.15 Uhr wurde die Sperre wieder aufgehoben.

Am Zugfahrzeug sowie am Tankaufleger entstand vermutlich Totalschaden. Die Gesamtschadenshöhe (Flurschaden, Beschädigung des Wildzaunes sowie Bäume) kann derzeit noch nicht beziffert werden.
 

 

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