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Einsatzbilanz Chemieunfall Trieben
ST/Trieben: Nachdem der Atemschutzeinsatz nach dem Austritt von 1000 l Salpetersäure für die Feuerwehren noch die ganze Nacht andauerte, sind diese nun mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Aktuell sind noch 16 Feuerwehren im Einsatz. Laufend werden seitens Chemiealarmdienst Messungen im Kellergeschoß vorgenommen. Ab Freigabe der Räume zum Begehen ohne Atemschutz kann der Feuerwehreinsatz beendet werden. Aktuell sind noch einzelne Gebäudeabschnitte des Firmengebäudes teilevakuiert, auch mussten zwei weitere Mitarbeiter ins LKH Rottenmann eingeliefert werden, die noch Symptome von gestern anzeigten. Auch Bezirkskommandant Gerhard Pötsch und Abschnittskommandant Franz Haberl waren die ganze Nacht über vor Ort im Einsatz.
Beim nächtlichen EInsatz spitzte sich die Situation für die Atemschutztrupps weiter zu, als ein großes Regal mit weiteren Chemikalien durch umzustürzen drohte. Die Einsatzkräfte konnten ein Umstürzen jedoch gerade noch verhindern. Auch die Vollkörper-Schutzausrüstung der eingesetzten Trupps wurde bei dem kräfteraubenden Einsatz stark in Mitleidenschaft gezogen, so Bezirksfeuerwehrkommandant Gerhard Pötsch: "deshalb haben wir in der Nacht noch weitere Schutzausrüstung vom Landesfeuerwehrverband Oberösterreich angefordert, insgesamt mussten wir die Einsatzmannschaft auf 31 Feuerwehren mit 180 Mann ausgedehnen, in regelmäßigen Abständen wurden weitere Feuerwehren zur Ablösung alarmiert, gerade jetzt um 09:30 Uhr wurden wieder 3 Feuerwehren für den AS-Einsatz angefordert."
Gegen 10:20 Uhr wurde der Großeinsatz für die Feuerwehren beendet, die FF Trieben ist noch vor Ort mit Aufräumarbeiten beschäftigt.
Bilder: BI d.F. Stefan Schröck
Bericht: BI d.V. Christoph Schlüßlmayr