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Harter Hilfseinsatz

München: Zu einer technischen Hilfeleistung wurden heute Morgen die Einsatzkräfte der Feuerwehr München gerufen. Bei Erdbohrungen an der Baustelle, ließ sich der über 20 Meter lange Bohrer nicht mehr aus dem Erdreich zurückdrehen. Dieser Spezialbohrer dient nach dem Bohren auch als Schalung für den eingefüllten Beton. Nach der ersten Teilfüllung mit Beton ließ sich die runde Eisenschalung nicht mehr nach oben ziehen. Dies war bereits am gestrigen Vormittag passiert. Den ganzen Tag und die Nacht hindurch versuchte die Baufirma selbst die überstehenden 15 Meter Baustahlgewebe abzutrennen, um dann die Betonfüllung wieder herausbohren zu können. Alle Versuche scheiterten. Auch eine Spezialfirma konnte nicht gefunden werden. Ein Höhenretter der Berufsfeuerwehr München ließ sich, gesichert am Baukran, in das ca. 70 cm runde Loch in 15 Meter Tiefe ab. Dort trennte er in mehrstündiger Arbeit die 20 hochfesten und 28 mm starken Stahlstreben ab. Aufgrund von Grundwasser und der engen räumlichen Verhältnisse war nur der Einsatz dieser hydraulischen Schere möglich. Um ein Nachrutschen des Stahlkorbes zu verhindern, wurde auch dieser an einem Baukran gesichert. Die Arbeiten konnten um 13.45 Uhr beendet, und die Einsatzstelle der Baufirma wieder übergeben werden.

 

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