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Start Aus den Feuerwehren Ausbildung Unterabschnittsübung in Lichtenwörth

Unterabschnittsübung in Lichtenwörth

Am 29.10.2010 hielt der UA4 des Abschnitts Wiener Neustadt-Nord die alljährliche Unterabschnittsübung in Lichtenwörth ab.
Die Übungsannahme war: „Vermutlich aufgrund eines technischen Defektes geriet am 29.10.2010, gegen 16:50 Uhr, ein Traktor in 2493 Lichtenwörth, Pöttschinger Strasse 15 in Brand. Da das Fahrzeug in einem Stadel abgestellt war, geriet das landwirtschaftliche Gebäude in Brand. Gegen 16:55 Uhr verständigte die Hausbesitzerin Frau Brandstifter die BAZ Wiener Neustadt. Frau Brandstifter, welche sich mit ihren zwei Kindern im Wohnhaus befand, war beim Eintreffen der Feuerwehr nicht auffindbar. Das Wohnhaus ist aufgrund unbekannter Ursache stark verraucht und kann ohne umluftunabhängige Einsatzmittel nicht betreten werden.“

Ziele dieser Übung waren:
•        Gemeinsames koordiniertes Zusammenarbeiten der Feuerwehren des UA 4
•        Bilden einer Einsatzleitung
•        Arbeiten mit Atemschutz
•        Aufbau und Betrieb eines Atemschutzsammelplatzes
•        Wasserversorgung über Hydranten der Ortschaft Lichtenwörth austesten
•        Bilden von verschiedenen Brandabschnitten
Zum Ablauf der Übung: Nach dem Eintreffen der einzelnen Wehren wurden diese von der Einsatzleitung so ihrem Bestimmungsort entsandt. Es wurde ein umfassender Löschangriff auf das leer stehende Gebäude gestartet. Zeitgleich hatten die Atemschutzgeräteträger die Aufgabe vermisste Personen im stark verrauchten Wohngebäude zu finden und zu retten.
Nach rund einer Stunde konnte die Übung beendet werden. Im Anschluss daran fand eine Übungsbesprechung statt. Ein großer Dank gilt hier an BM Raphael Koller, LM Bernhard Halbauer (beide FF Theresienfeld) und Christian Grundner (FF Hollenthon), die als externe Übungsbeobachter fungierten. Ebenfalls ein großer Dank an Martin Müllner für die Bereitstellung des Übungsobjektes und an Anton Morgenbesser für die Bereitstellung seiner Halle für die Nachbesprechung.
Ingesamt waren 7 Feuerwehren mit 61 Mann/Frau und 11 Fahrzeugen im Einsatz.

Bericht & Fotos: Kellner/Marth
 

 

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