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Start Aus den Feuerwehren Ausbildung Strahlenschutzalarm bei der Fa. Schweighofer Fiber

Strahlenschutzalarm bei der Fa. Schweighofer Fiber

S/Brand im Ausrüstungsgebäude der Firma Schweighofer Fiber mit freiwerdenden radioaktiven Material, daß war der Auftakt zu einer Übung der Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber mit den Strahlenschutzstützpunkten der Tennengauer Feuerwehren. Am Abend des 25.11.2011 fand am Betriebsgelände der Fa. Schweighofer Fiber, genauer betrachtet im Ausrüstungsgebäude eine kombinierte Brandeinsatz- und Strahlenschutzübung statt. Teilnehmer bei dieser Übung waren die zuständige Betriebsfeuerwehr Schweighofer und der Gefahrgutzug Tennengau (Feuerwehr Hallein, Feuerwehr Abtenau, BTF-Schweighofer). Ausgearbeitet wurde diese Übung durch die Kameraden der Betriebsfeuerwehr, OBI Reinhold Weiß und Lm Gerald Lindner in Absprache mit den zuständigen Bezirkssachbearbeiter OVI Andreas Sapciyan, sowie Halleins Ortsfeuerwehrkommandanten BR Otto Miller. Übungsannahme war ein Brand im Bereich der Planschneidemaschine im Ausrüstungsgebäude. Mit einer Planschneidemaschine kann man Sonderpapierformate präzise genau zuschneiden. Die darin eingebauten sensiblen Messinstrumente sind mit Radioaktivität beaufschlagt.


Übungsablauf
Nach der Detektion der Brandmeldeanlage erfolgte die Alarmierung der Betriebsfeuerwehr. Diese rückte mit den Fahrzeugen KDO-A, TLF-A 4000, RLF-A 2500 und dem VF-A aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte ergab sich folgendes Bild: Brand im Bereich der Planschneidemaschine, zwei Betriebsangehörige welche den Brand mit den Mitteln der ersten Löschhilfe bekämpfen wollten, erlitten eine Rauchgasvergiftung und leichte Verbrennungen. Diese Personen wurden sofort in Sicherheit gebracht und erstversorgt. Während dessen wurde ein Innenangriff mit einem Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung durchgeführt, um schlussendlich dem Brand den Gar aus zumachen.
Während der Brandbekämpfung wurde festgestellt, dass auch der Maschinenteil mit der Spezialmesseinrichtung betroffen war und hohe Radioaktivität austrat. Umgehend wurden die Gefahrgut-/Strahlenschutzstützpunkte der Hallein und Abtenau alarmiert. Die Einsatzstelle wurde großräumig abgesperrt und die weiteren Gebäudeteile durch die Betriebsfeuerwehr evakuiert.


Nach dem Eintreffen der Feuerwehr Hallein und Abtenau mit den Spezialfahrzeugen und Gerätschaften wurden Strahlenschutztrupps ausgerüstet. Diese spürten die Strahlenquelle auf, sicherten den Bereich und bargen letztendlich die Strahlenquelle.
Während dessen wurde fieberhaft am Aufbau des Deko-Platzes (Dekontaminationsplatzes) und an der Errichtung des Atemschutzsammelplatzes gearbeitet, um für den weiteren Ablauf des Übungseinsatzes gerüstet zu sein.
Vor Beendigung der Übung wurden alle kontaminierten Einsatzkräfte dekontaminiert. Auch die verletzten Personen wurden einer Dekontamination unterzogen, bevor durch das Rote Kreuz (Anwesenheit fingiert) abtransportiert wurden.
Im Anschluss wurde vor Ort eine Übungsnachbesprechung durchgeführt, wobei diese Spezialübung nochmals analysiert wurde und Gefahrenschwerpunkte besprochen wurden.


Eingesetzte Kräfte:
Betriebsfeuerwehr Schweighofer Fiber:
KDO-A, TLF-A 4000, RLF-A 2500, VF-A Mannschaftsstärke: 16 Mann Leitung: OBI Reinhold Weiß / Lm Gerald Lindner
Feuerwehr Hallein:
KDO-A I, TLF-A 4000, GSF-A, ASF Mannschaftsstärke: 14 Mann Leitung: BR Otto Miller / OVI Andreas Sapciyan
Feuerwehr Abtenau:
TLF-A 3000 Mannschaftsstärke: 9 Mann Leitung: VI Martin Zorec
Eingesetzte Geräte und Trupps:
2 Atemschutztrupps BTF Schweighofer Fiber 1 Strahlenschutz Spür-/Markiertrupp (FF Abtenau) 1 Strahlenschutz Bergetrupp (FF Hallein) 1 Dekotrupp (FF Abtenau) 1 Dekontaminationsstraße 1 Atemschutzsammelplatz Strahlschutzmessgerät

weiters:
Katastrophenreferent Philipp Kogler Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Anton Schinnerl AFK2 BR Josef Wintersteller OFK Abtenau HBI Markus Kronreif
Gesamtmannschaftsstärke: 39 Mann
Gesamtübungsleitung: OBI Reinhold Weiß


Bericht :
BI Josef Tschematschar / Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehrbezirk Tennengau

 

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