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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Gemeinschaftsübung
Gemeinschaftsübung
OÖ/25. Okt. 2011: „Brand landwirtschaftliches Objekt und Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – so lautete der Alarmierungstext für die Gemeinschaftsübung der Feuerwehren von St. Roman. An dieser Gemeinschaftsübung, organisiert von der FF Kössldorf nahmen die Feuerwehren Aschenberg, Kössldorf, Rain und St. Roman mit Löschzug Steinerzaun-Au mit insgesamt 58 Einsatzkräften teil. Übungsannahme war der Brand der Scheune der Familie Schreiner vulgo „Scharinger“ in Willingerdorf – ein Pkw kam in der unmittelbaren Nähe der Scheune von der Fahrbahn ab und stürzte über eine Betonmauer. Der Fahrer wurde eingeklemmt und konnte sich alleine nicht befreien. Das der Pkw eine gefährliche Fracht enthielt, stellte sich bei der Bergung heraus. Nach der Alarmierung durch die Bezirkswarnstelle kurz vor 19 Uhr traf als erstes die Feuerwehr Kössldorf ein. Einsatzleiter Bgm. HBM Siegfried Berlinger machte sich ein Bild über die Situation. An den Zufahrtsstraßen wurden Lotsen platziert, 2 Personen kümmerten sich um den Verletzten und die Beleuchtung wurde aufgebaut. Nach Eintreffen der Feuerwehr St. Roman mit dem Rüstlöschfahrzeug wurde der Pkw abgesichert und mit der Bergung begonnen. Dabei wurde im Pkw ein Päckchen mit radioaktiven Materialien gefunden. „Alles zurück“ lautete der Befehl, da niemand wusste, ob radioaktive Stoffe ausgetreten sind. Der Strahlenstützpunkt Münzkirchen wurde per Funk nachalarmiert. Da der Fahrer ansprechbar war, entschied sich Einsatzleiter Berlinger, zuerst das „radioaktive Gefahrengut“ zu bergen.
Währenddessen bauten die Feuerwehren Aschenberg, Rain und der Löschzug Steinerzaun-Au eine Wasserleitung vom nahegelegenen Leitenbach auf, um den Brand der Scheune zu löschen.
Nachdem durch die FF Münzkirchen das radioaktive Päckchen aus dem Auto geborgen und in Sicherheit gebracht wurde, konnte der eingeklemmte Fahrer geborgen werden.
Bei der Abschlussbesprechung im Feuerwehrhaus Kössldorf bedankte sich HBI Franz Wallner für die aktive Teilnahme an der Übung. BI Bernhard Wösner vom Strahlenschutzstützpunkt Münzkirchen brachte interessante Details über Unfälle mit radioaktiven Stoffen und es wurde diskutiert, ob eine schnelle „Crash-Bergung“ des Verletzten besser wäre und was dabei zu berücksichtigen ist.
Foto: FF Kössldorf