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Start Aus den Feuerwehren Ausbildung Außergewöhnlich & realitätsnah: Herbstübung des Unterabschnittes 2

Außergewöhnlich & realitätsnah: Herbstübung des Unterabschnittes 2

N/„Bauernhofbrand, Menschen und Tiere sind in Gefahr“ – Dieses Horrorszenario kann gerade im ländlicheren Bereich der Landeshauptstadt St. Pölten zur Realität werden. Die zusätzlichen Gefahrenpotentiale, die landwirtschaftliche Objekte bergen, machen einen solchen Einsatz zu einer besonderen Herausforderung für die Einsatzkräfte.
Der Unterabschnitt 2 des Feuerwehrabschnittes St. Pölten-Stadt nahm dieses Thema als Schwerpunkt für die diesjährige Herbstübung. Insgesamt 67 Feuerwehrmitglieder aus 6 Wehren probten am 21.10.2011 den Ernstfall in St. Pölten-Unterradlberg.


Die erste Herausforderung, die sich bei dieser Übung stellte, war die Anfahrt zum Übungsobjekt bzw. die Aufstellung der Einsatzfahrzeuge. Aufgrund der engen Bebauung der Dr. Hübscher-Gasse in Unterradlberg wurde deshalb sofort eine Einbahnregelung eingeführt, und die Fahrzeuge einseitig abgestellt.
Gleich nach dem Eintreffen der ersten Feuerwehren musste es schnell gehen: Laut Übungsannahme waren zwei Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich vermisst. Bauer und Bäuerin, die noch versucht hatten, Arbeitsgeräte ins Freie zu bringen, konnten aber rasch gefunden und dem anwesenden Rettungsdienst übergeben werden. Außerdem waren zwei Kälber in ihrem Stall durch den Brandrauch gefährdet; Von Feuerwehrmitgliedern unter schwerem Atemschutz, die über landwirtschaftliche Erfahrung verfügten, wurden die Tiere fachkundig und behutsam aus dem Einsatzbereich gebracht und in einem benachbarten Bauernhof untergestellt.
Der Löschangriff wurde von mehreren Seiten vorgenommen, unter anderem von oben durch die Drehleiter der FF St. Pölten-Stadt. Südseitig musste eine Behelfsbrücke aus Leitern und Brettern errichtet werden, um einen Angriffsweg über den Werksbach zu schaffen. Die eingesetzten Atemschutztrupps meldeten dem Einsatzleiter einige Gefahrenpotentiale, die es im Ernstfall zu beachten gälte, wie beispielsweise ein Dieseltank oder eine Photovoltaik-Anlage.
Gemeinsam mit den Übungsbeobachtern – unter ihnen Abschnittsfeuerwehrkommandant Ing. Martin Schifko, Unterabschnittskommandant Bernhard Grössenbrunner sowie den Gemeinderäten Werner Edelbacher und Mag. Anton Wagner – wurden die Tätigkeiten anschließend bei der gemeinsamen Übungsnachbesprechung analysiert. Lob gab es hierbei vor allem für die reibungslose Zusammenarbeit unter den eingesetzten Kräften.

Facts:
Herbstübung des Unterabschnittes 2 (AFKDO St. Pölten-Stadt)
6 Feuerwehren
67 Mitglieder
12 Fahrzeuge
Rettungsdienst: Arbeiter-Samariterbund mit 3 Personen und 1 Fahrzeug

V Karin Wittmann
Foto: © FF Unterradlberg – Fotos zum Download auf http://picasaweb.google.com/ffunterradlberg/Herbstuebung_UA2_211011
 

 

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