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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Gemeinschaftsübung – Verkehrsunfall mit Schulbus
Gemeinschaftsübung – Verkehrsunfall mit Schulbus
O/Eine groß angelegte Einsatzübung wurde von den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Rainbach/Innkreis am 15. Oktober 2011 im Gemeindegebiet Rainbach durchgeführt. Übungsannahme war ein schwerer Verkehrsunfall auf der Otterbacher Landesstraße zwischen Hauzing und Pfaffing. Zwei Personenkraftwagen kollidierten um 13:25 frontal, wobei ein mit 8 Schülern und einem Kraftfahrer vollbesetzter Schulbus noch rechtzeitig ausweichen konnte, jedoch in Folge des Ausweichmanövers über eine Böschung schlitterte und seitlich zu liegen kam. Ein nachkommender Klein-LKW, beladen mit vollen Treibstoffbehältern, konnte noch anhalten. Für die mehr als 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei zeigte sich folgendes Bild: Der Kleinbus liegt unterhalb der Böschung und einige Personen sind schwer verletzt und noch teilweise eingeklemmt. Im einen der beiden PKW sind noch 3 Personen eingeschlossen - der zweite beginnt auf Grund eines Kurzschlusses zu brennen.
Die Ladung des Klein LKW ist zum Teil umgestürzt und auch undicht. Aus diesem Grund lässt die ersteintreffende Freiwillige Feuerwehr Rainbach unter Einsatzleiter Franz Eder sofort die Feuerwehren Höcking, Wallensham, Brunnenthal und Münzkirchen zur Unfallstelle nachalarmieren. Nach der Ersterkundung durch den Einsatzleiter begannen die Einsatzkräfte sofort mit der Absicherung der Unfallstelle, währenddessen sofort mit der Personenrettung aus dem stark deformierten Schulbus unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgeräts begonnen wurde. Die nächst anrückenden Feuerwehren begannen schnellstens mit der Personenrettung aus dem PKW und unterstützten das Rote Kreuz bei der Menschenbetreuung. Der brennende PKW wurde unter Einsatz von schwerem Atemschutz mit Schwerschaum abgelöscht. Eine Person, welche unter dem Schulbus eingeklemmt war, musste unter Einsatz von Hebekissen gerettet werden. Insgesamt wurden 12 verletzte Personen mit dem hydraulischen Rettungsgerät von den Freiwilligen Feuerwehren befreit.
Die schwer verletzten Personen wurden vom anwesenden Dr. Fuchs und Roten Kreuz– welches mit 2 Sanitätseinsatzwagen am Einsatzort war – erstversorgt und abtransportiert. Nach dem wurde mit dem Binden der ausgelaufenen Betriebsmittel mittels Ölbindemittel begonnen. Für die ganze Übung wurde die Straße gesperrt und durch die Feuerwehrlotsen eine Umleitung eingerichtet. Bezirksfeuerwehrkommandant Alfred Deschberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant Michael Hutterer, Bürgermeister Alois Boxrucker und Roland Wohlmuth konnten sich vom optimalen Übungsablauf überzeugen.