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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Atemschutzträger-Ausbildung
Atemschutzträger-Ausbildung
OÖ: Innerhalb von 2 Wochen wurden im Abschnitt Engelhartszell zwei anspruchsvolle Atemschutzübungen für die ATS- Träger durchgeführt. Die erste Ausbildungseinheit wurde durch die Feuerwehr Aichberg in Waldkirchen vorbildlich und realistisch vorbereitet. Bei dieser Schulung mussten die Teilnehmer 4 Stationen mit schwerem Atemschutz absolvieren. Zweck dieser Abschnittsübung war die Überprüfung der Ausbildungsziele für das Schulungsjahr 2011 durch die Atemschutzwarte:
- richtige Geräteaufnahme und Herstellung der Einsatzbereitschaft
- Hohlstrahlrohrtechniken
- richtiges Vorgehen in einen Brandraum
- Pflege und Wartung der ATS Geräte
Die zweite Ausbildungseinheit wurde in Vilshofen (Deutschland) durchgeführt. Die Feuerwehr Vilshofen verfügt über eine Ausbildungsanlage zur Spezialausbildung für Atemschutzgeräteträger. Bei dieser Übung mussten die Teilnehmer zahlreiche Aufgaben unter Einsatz von schwerem Atemschutz meistern. Nach der Einweisung durch den deutschen Übungsleiter ging es in den völlig verdunkelten Raum der zur Sicherheit der Ausbildungsteilnehmer mit Infrarotkameras überwacht wurde. In diesen Raum befindet sich ein Parcours (Gitterkäfig) mit zahlreichen Hindernissen, welche überwunden werden mussten. Besonders erschwerend kam hinzu, dass dieser Raum mittels Nebelmaschine stark verraucht wurde. Das Retten einer Person und das richtige Öffnen einer Tür zu einem Brandherd wurden dabei geübt. Am Ende dieser Atemschutzstrecke mussten alle Atemschutzträger mit voller Atemschutzausrüstung auf der Endlosleiter, dem Fahrradhometrainer und am Laufband ihre körperliche Fitness beweisen.
Durch die gute Arbeit der Atemschutzwarte konnte vom Verantwortlichen für die Ausbildung, OAW Huber Ernst, eine deutliche Verbesserung des Ausbildungsstandes der Atemschutzträger festgestellt werden. Für Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Günter Unterholzer war die Intensivausbildung eine Bestätigung, dass die Atemschutzgeräteträger des Abschnittes Engelhartszell die volle Schlagkraft besitzen.
Übung in Vichtenstein
„Brandverdacht“ lautete am Freitag, 23.09.2011 um 19:11 Uhr die Alarmierung für eine Übung der Feuerwehr Vichtenstein. Beim Eintreffen am Alarmierungsort stellte sich für Einsatzleiter HBI Tuma Rudolf jedoch eine ganz andere Lage dar:
Aus der Milchkammer des Anwesens war bereits starke Rauchentwicklung aus der Ferne sichtbar. Ein Lagerraum hinter der Milchkammer stand unter Vollbrand. Sofort wurde durch das Tanklöschfahrzeug mit den Löscharbeiten begonnen und Alarmstufe 2 mit der Feuerwehr Rain sowie dem Löschzug Vollmannsdorf der FF Esternberg ausgelöst. Ein Übergreifen auf das nebenan befindliche Wohnhaus konnte aufgrund des schnellen Löschangriffes verhindert werden. Weiters wurde dem Einsatzleiter bei der Lageerkundung mitgeteilt, dass 2 Buben vermisst werden und diese sich am Heuboden über dem brennenden Lagerraum befinden. Unverzüglich machte sich ein Atemschutztrupp auf die Suche nach den 2 Vermissten. Die Suche gestaltete sich – aufgrund des starken Rauches und der Vielzahl an Heu - besonders schwierig. Doch bereits nach kurzer Suchzeit konnten die Buben unversehrt an die Eltern übergeben werden. Währenddessen stellte die Feuerwehr Rain und der Löschzug Vollmannsdorf die Wasserversorgung vom ca. 1 km entfernten Hydranten sicher. Nach ca. 1 Stunde wurde durch die Einsatzleitung „Brand aus“ gegeben und die Feuerwehren rückten ins Feuerwehrhaus ein.