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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Feuerwehrflugdienst übte im Bezirk Horn
Feuerwehrflugdienst übte im Bezirk Horn
N/Eine groß angelegte Übung des niederösterreichischen Feuerwehrflugdienstes fand kürzlich im Gemeindegebiet von Meiseldorf (KG Stockern und Kl.Meiseldorf) statt. An der Übung nahmen die Flugdienstgruppen Nord, Mitte und Süd, die Feuerwehren Stockern, Klein Meiseldorf und Kattau sowie zwei Züge des Katastrophenhilfsdienstes des Bezirks Horn unter der Leitung von Rainer Hubmayer, welcher auch diese Übung großartig vorbereitete und Christian Frank teil. Weiters waren an der Übung das Bundesheer mit einem Black Hawk, zwei Transporthubschrauber Augusta Bell 212 sowie zwei Transportflugzeuge Pilatus Porter PC 6 eingesetzt. Ein Eurocopter Hubschrauber des Innenministeriums stand weiters für Erkundungsflüge zur Verfügung. Weiters nahmen noch der Niederösterreichische Straßendienst, das Rote Kreuz sowie die Polizei an der Übung teil.
Übungsannahme war ein Waldbrand zwischen Stockern und Kühnring. Aufgrund der Einsatzdauer und der schwierigen Erreichbarkeit des Geländes wurden zwei KHD Züge sowie der Flugdienst zur Unterstützung angefordert. Sofort nach dem Eintreffen des Flugdienstes unter dem Kommando von OBR Albert Brix wurde am Ortsanfang von Stockern ein „Absprungplatz“ (Landeplatz) eingerichtet. Die zwei Züge des Katastrophenhilfsdienstes hatten die Aufgabe Löschwasser aus dem Steinbruchteich in Klein Meiseldorf zum Absprungplatz zu befördern. Hier wurde ein Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. In weiterer Folge wurden von den KHD Zügen die Löschbehälter mit Wasser gefüllt. Zwei Löschgruppen wurden wenig später ins Einsatzgebiet geflogen um die Brandbekämpfung vom Boden aus zu beginnen. Nun konnte die Brandbekämpfung auch aus der Luft erfolgen. An die beiden Augusta Bell Hubschrauber wurden Löschwassertransportbehälter montiert, die mit jeweils 950 Liter Wasser befüllt werden können. Diese Löschwassertransportbehälter wurden am Absprungplatz von den Feuerwehren befüllt. Der Black Hawk Hubschrauber befüllte seinen Löschwassertransportbehälter direkt im Steinbruchteich in Klein Meiseldorf. Nun kamen auch die beiden Flächenflugzeuge PC 6 zum Einsatz. Diese starteten am Feldflugplatz am Truppenübungsplatz Allentsteig und hatten die Aufgabe die Randzonen des Brandherdes mit Löschwasser zu bekämpfen um ein Ausbreiten des Waldbrandes zu verhindern. Insgesamt wurden 50 000 Liter Löschwasser ins Einsatzgebiet geflogen. Gegen 13:30 endete die spektakuläre Übung, bei der sich auch viele Zuschauer am Absprungplatz eingefunden hatten, mit einer Übungsbesprechung und anschließender Verpflegung der eingesetzten Übungskräfte.
In Vertretung des Landesfeuerwehrkommandanten überzeugten sich auch Landesfeuerwehrrat Erich Dangl, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Werner Loidolt und Bürgermeister Josef Daniel von der Schlagkraft der Einsatzkräfte.