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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Übung „Busunfall“ in St. Roman
Übung „Busunfall“ in St. Roman
OÖ: 125 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei übten am Samstag, 10. September in der Ortschaft Au, Gemeindegebiet St. Roman, einen Großunfall unter Beteiligung eines Reisebusses und fünf Fahrzeugen. Um 13.05 alarmierte ein Passant das Rote Kreuz, welches in Folge die weiteren Einsatzkräfte alarmierte. Der ersteintreffenden Feuerwehr St. Roman, unter Einsatzleiter Thomas Auinger, bot sich folgendes Bild: Schwerer Verkehrsunfall mit drei PKW – einer davon steht in Brand - einem Traktor und einem Reisebus, darin zahlreiche eingeklemmte Personen. Aus diesem Grund lässt er zusätzlich zu den bereits alarmierten Feuerwehren St. Roman und Kopfing die Feuerwehren Aschenberg, Kössldorf, Rain, Münzkirchen, St. Ägidi und Schärding mit dem Schweren Rüstfahrzeug alarmieren. Auch beim Roten Kreuz wird Großalarm ausgelöst und es begeben sich das Notarzteinsatzfahrzeug sowie 5 Sanitätseinsatzwagen zur Unfallstelle.
Am Einsatzort galt es für Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei sich einen Überblick über die Lage und die Prioritäten der Maßnahmen zu verschaffen und die Aufgaben zu verteilen. Von der Feuerwehr wurden 30 Personen geborgen, wobei 13 Personen mit den unterschiedlichsten hydraulischen Rettungsgeräten und Hebekissen aus den stark deformierten Fahrzeugen gerettet werden mussten. Eine Person, welche unter dem Bus eingeklemmt war, musste unter Einsatz von Hebekissen geborgen werden. Eine spezielle Herausforderung war neben der Bergung der Personen aus dem umgestürzten Reisebus die Befreiung der Personen aus dem Auto, welches in den Holzanhänger gekracht war.
Alle verletzten Personen wurden durch das Rote Kreuz unter Einsatzleiter Josef Hamedinger und der leitenden Notärztin Dr. Theresia Dantler erstversorgt und abtransportiert. Für die Bergung des Busses wurde die Feuerwehr Ried im Innkreis alarmiert, welche das verunfallte Schwerfahrzeug mittels Kran wieder auf die Straße für den Abtransport bereitstellte.
Seitens der Polizei wurden Dokumentationsaufnahmen durchgeführt und die Unfallursache bzw. der Unfallhergang ermittelt.
Die Übung konnte um 16:15 Uhr beendet werden, während der gesamten Übung war die Straße zur Gänze gesperrt, eine Umleitung durch Feuerwehrlotsen wurde eingerichtet.
Neben den Übungsbeobachtern Bgm. Siegfried Berlinger, Abschnitts-Feuerwehrkommandant Günter Unterholzer, Oberamtswalter für Ausbildung Ernst Huber und Bezirks-Feuerwehrkommandant Alfred Deschberger konnten sich auch zahlreiche Personen aus der Bevölkerung vom optimalen Übungsablauf überzeugen. Die jeweiligen Einsatzleiter werden eine detaillierte Aufarbeitung der Übung durchführen und die daraus gewonnen Erkenntnisse in die weitere Übungs- und Schulungstätigkeit einfließen lassen.
Einen Detailbericht finden Sie auf der Homepage der FF St. Roman unter www.ff-stroman.at.