Zeige alle Produkte |
|
|
Erweiterte Suche |
|
| Warenkorb zeigen | |
|
Ihr Warenkorb ist derzeit leer.
|
Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Gemeinsame Übung
Gemeinsame Übung
NÖ: Eine große Übung der Österreichischen Rettungshundebrigade, der Bergrettung, dem Roten Kreuz und der Feuerwehr fand am Samstag, den 27.August in Hollenstein an der Ybbs im Bereich des Schiliftes Königsberg statt. Übungsannahme war ein Verkehrsunfall am "Mühlweg", bei dem eine Person eingeklemmt wurde, und 3 weitere verletzte Personen sich im Wald verirrten. Ziel der Übung war, im Zusammenspiel mit allen Organisationen die Personen so schnell als möglich aus Ihrer Zwangslage zu befreien und zu versorgen. Während das Rote Kreuz und die Feuerwehr mit der Rettung der eingeklemmten Person begannen, wurde die Bergrettung zum Abtransport aus dem unwegsamen Gelände nachalarmiert. Gleichzeitig wurde die Suche der vermissten Personen durch die Rettungshundebrigade eingeleitet. Diese stellte aufgrund des weitläufigen Gebietes eine große Herausforderung an die Hunde dar und wurde durch Mitglieder der FF Hollenstein unterstützt.
Nachdem Aufbau eines doppelten Brandschutzes und der Sicherung des
verunfallten Fahrzeuges wurde ein Lagebericht an die Einsatzleitung
abgesetzt.
Anschließend wurde die Rettung der eingeklemmten Person mittels
hydraulischem Bergesatz durchgeführt und funktionierte einwandfrei. Nach der
medizinischen Erstversorgung und dem Abtransport durch die Bergrettung
konnte diese dem Roten Kreuz übergeben werden.
Danach wurde die Bergung des verunfallten PKW`s mittels 2 Seilwinden
durchgeführt und das Fahrzeug an einem gesicherten Platz abgestellt.
Zwischenzeitlich wurde von der Rettungshundebrigade die erste Erfolgsmeldung
an die Einsatzleitung durchgegeben. Im unwegsamen und steilen Gelände wurde
eine verletzte Person aufgefunden und konnte nach der Erstversorgung durch
die Hundeführer an das Rote Kreuz und die Bergrettung, welche den
Abtransport durchführte, übergeben werden.
Auf diese Art und Weise wurden nach und nach alle verletzten Personen aus
Ihrer Notlage befreit und die Übung konnte nach etwa 3 Stunden erfolgreich
beendet werden.
Bei der Übungsbesprechung im Feuerwehrhaus der FF Hollenstein zeigten sich
alle teilnehmenden Organisationen von den erbrachten Leistungen beeindruckt,
und lobten die gute und reibungslose Zusammenarbeit.
Wichtig war auch, das die Rettungshunde bei solchen Übungen die
Zusammenarbeit mit "fremden" Personen in der Suchkette erlernen.
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit des neuen Funksystems einer
lückenlosen Kommunikation der verschiedenen Rettungsdienste.
Dies ist sicher ein Meilenstein für alle Blaulichtorganisationen und wird
hoffentlich in Zukunft flächendeckend in Österreich möglich sein.
Abschließend ist noch zu erwähnen, das Übungen in solchen Rahmen sehr
wichtig für die Ausbildung und Zusammenarbeit der teilnehmenden Mannschaften
sind.
An der Übung haben die Freiwillige Feuerwehr Hollenstein mit 5 Fahrzeugen
und 20 Mann, die Bergrettung Hollenstein mit 9 Mann, das Rote Kreuz
Hollenstein mit 1 Fahrzeug und 7 Mann sowie die Österreichische
Rettungshundebrigade mit 2 Fahrzeugen, 40 Mann und 19 Hunden teilgenommen."
Hoffe, euch damit gedient zu haben.
Lg
V Ing. Helmut Prüller
LDV FF Hollenstein / Ybbs