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Aus den Feuerwehren
Ausbildung
Strahlenschutzübung
Strahlenschutzübung
NÖ: Im Bezirk Gmünd konnte kürzlich die größte Strahlenschutzübung des Jahres erfolgreich abgeschlossen werden. Annahme der Übung war ein Zwischenfall in einem Kernkraftwerk nördlich von Gmünd. Koordiniert wurden alle Maßnahmen vom behördlichen Führungsstab der Bezirkshauptmannschaft Gmünd, rund 150 Personen von Bundesheer, Feuerwehr und Rotem Kreuz waren beteiligt.
"Leider zeigen uns die Vorfälle in Japan auf sehr tragische Weise,
dass der Zivilschutz sowie die Katastrophen- und
Strahlenschutzübungen immer wichtiger werden. Bei der aktuellen Übung
konnten wir uns vom modernen Ausrüstungsstand und Können unserer
Einsatzkräfte überzeugen", betonte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf.
Im Rahmen der Übung wurden Lebensmittel- und Trinkwasserkontrollen
genommen, "verstrahlte" Personen dekontaminiert und die Kommunikation
zwischen den einzelnen Einsatzstellen trainiert. Die entnommenen
Proben wie Feldfrüchte, Lebensmittel, Trinkwasser und
Oberflächenwasser wurden bei der Übung - wie im Einsatzfall
vorgesehen - in den Labors der Agentur für Gesundheit und
Ernährungssicherheit (AGES) in Wien ausgewertet. Überdies wurden
Meldewege überprüft, Messungen und Probenahmen durch Behörden und
Einsatzorganisationen durchgeführt sowie Maßnahmen zur
Dekontamination trainiert. Die wichtigsten Vorsorgeinformationen für
die Bevölkerung stellte der NÖ Zivilschutzverband zur Verfügung. Auch
die Vorbereitung zur Abgabe von Kaliumjodidtabletten, die eine
wichtige Vorsorgemaßnahme im Ernstfall darstellt, wurde mit allen
Kindergärten des Bezirks geübt.